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USA erteilen Genehmigung für Kauf russischen Öls - vorübergehende Maßnahme zur Stabilisierung des Weltmarkts

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Die Vereinigten Staaten erteilten eine 30-Tage-Genehmigung für den Kauf von russischem Rohöl und Erdölprodukten auf See, um steigende Kraftstoffpreise infolge des Iran-Konflikts zu lindern. Die Maßnahme erweitert die bisherige Ausnahmeregelung, die nur für Indien galt.

Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Entscheidung als "gezielt begrenzte kurzfristige Maßnahme", die "nur für Öl gilt, das sich bereits im Transit befindet, und der russischen Regierung keine nennenswerten Finanzeinnahmen bringen wird." Die Genehmigung gilt für vor dem 12. März verladene Sendungen und läuft bis zum 11. April.

Die Entscheidung folgt einen Tag nachdem Brent-Ölpreise 100 Dollar pro Barrel überschritten haben - den höchsten Stand in fast vier Jahren. Die in der Internationalen Energieagentur organisierten Industrieländer vereinbarten gleichzeitig die Freigabe von 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven.

Analysten warnen, dass die Maßnahme nur eine vorübergehende Lösung ist - schätzungsweise 125 bis 150 Millionen Barrel russischen Öls befinden sich auf See, aber ihre Verteilung begrenzt den tatsächlichen Markteffekt. Brent-Rohöl blieb auch nach Ankündigung der Ausnahmeregelung über 100 Dollar.