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Vučić und Rama schlagen neuen Weg zur EU vor: Integration ohne Vetorecht und ohne EU-Kommissare

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Der serbische Präsident Aleksandar Vučić und der albanische Premierminister Edi Rama schlugen gemeinsam ein neues Modell für die beschleunigte europäische Integration der Westbalkanländer vor. Ihr Vorschlag sieht eine schrittweise Integration in den EU-Binnenmarkt und den Schengen-Raum vor, aber ohne Vollmitgliedschaft – ohne EU-Kommissare, ohne Abgeordnete im Europäischen Parlament und ohne Vetorecht.

Die Führungspersönlichkeiten argumentieren, dass die Westbalkanregion, die geographisch von EU-Mitgliedstaaten umgeben ist, mehr Investitionen und Integrationsunterstützung erhalten sollte. „Die Mitgliedschaftsperspektive bleibt der stärkste Treiber für Reformen, Investitionen und Versöhnung", betonen beide Führungspersönlichkeiten.

Der Integrationsprozess für Serbien und andere Balkankandidaten stagniert seit Jahren aufgrund unzureichender Fortschritte bei Rechtsstaatlichkeit, Antikorruptionsbemühungen, Medienfreiheit und Justizreformen – allesamt Voraussetzungen für eine Vollmitgliedschaft.

Der Vorschlag kam nach dem EU-Erweiterungsgipfel im November 2025, auf dem sechs westliche Balkanländer über die Zukunft des europäischen Integrationsprozesses diskutierten.