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Bulgarien verhaengt Einreiseverbot gegen Menkinoski - Anwalt kuendigt rechtliche Offensive an

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Bulgarien hat ein 10-jaehriges Einreiseverbot gegen den Anwalt Toni Menkinoski verhaengt, der Mazedonier vor dem Europaeischen Gerichtshof fuer Menschenrechte in Strassburg vertritt. Das Verbot wurde am 6. Maerz an einem Grenzuebergang ausgesprochen, ohne vorherige rechtliche Verfahren oder eine konkrete offizielle Begruendung.

Bulgarische Behoerden gaben offiziell Sicherheitsgruende an. Menkinoski glaubt jedoch, dass die Entscheidung direkt mit seiner Arbeit zusammenhaengt - der Vertretung mazedonischer Buerger vor dem EGMR.

"Ich starte eine rechtliche Offensive gegen Bulgariens Entscheidung. Ich werde jeden rechtlichen Mechanismus nutzen", erklaerte Menkinoski. Er plant, sich an den Europarats-Menschenrechtskommissar, das Europaeische Parlament, die OSZE und die Vereinten Nationen zu wenden.

Die mazedonische Regierung erklaerte, sie werde "alle verfuegbaren Mittel nutzen", um die Rechte ihrer Buerger zu schuetzen. Der Fall Menkinoski ist zu einem Symbol geworden - nicht nur ein Rechtsstreit, sondern ein politisches Signal.