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EU aktiviert digitales Grenzsystem - Chaos und siebenstündige Warteschlangen an Flughäfen

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Die Europäische Union hat heute das Einreise-/Ausreisesystem (EES) vollständig aktiviert - einen digitalen Grenzkontrollmechanismus, der eine biometrische Registrierung aller Bürger von Nicht-EU-Staaten beim Grenzübertritt erfordert.

Das System umfasst Gesichtsfotografie und Fingerabdruckerfassung und ersetzt damit die traditionelle Abstempelung von Reisepässen. Die Grenzbehörden erhalten einen klaren Überblick darüber, ob Reisende die erlaubte Aufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen überschreiten.

Das mazedonische Innenministerium teilte mit, dass zusätzliches Personal und technische Ressourcen eingesetzt wurden, um die Effizienz an den Grenzübergängen aufrechtzuerhalten, und versprach eine kontinuierliche Überwachung der Bedingungen.

Für den Güterverkehr werden keine größeren Verzögerungen erwartet, da Berufskraftfahrer seit Oktober im System registriert sind. Transportunternehmen müssen jedoch die Tage ihrer Fahrer in den letzten 180 Tagen sorgfältig überwachen, um Komplikationen bei der Einreise zu vermeiden.

Der erste Tag der Umsetzung verursachte Chaos an Flughäfen in ganz Europa, wobei Passagiere bis zu sieben Stunden an der Passkontrolle warteten. Bis zum 10. Oktober 2026 wird eine kombinierte Zählung angewendet - elektronische Daten zusammen mit Stempeln in den Pässen.