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Iran bricht Verhandlungen mit den USA ab - kein Dialog solange der Krieg im Libanon andauert

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Iran bricht Verhandlungen mit den USA ab - kein Dialog solange der Krieg im Libanon andauert

Iran hat die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten wegen der Fortsetzung der israelischen Militäroperationen abgebrochen, berichteten iranische Staatsmedien. Teheran erklärte, dass keine diplomatische Delegation nach Pakistan entsandt werde, solange kein Waffenstillstand im Libanon hergestellt sei.

Die iranischen Behörden teilten Pakistan mit, dass sie unter den derzeitigen Bedingungen nicht an den Verhandlungen in Islamabad teilnehmen werden. Offizielle Vertreter aus Teheran bestritten, dass bereits eine Delegation in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen sei, und bestätigten, dass die diplomatischen Kontakte blockiert bleiben.

Teheran beschuldigte Washington, es nicht geschafft zu haben, die israelischen Militäraktionen einzudämmen, und warnte, dass das Scheitern eines Waffenstillstands zu einem vollständigen Zusammenbruch der Friedensverhandlungen führen könnte.

Die Entscheidung Irans stellt einen schweren Schlag für die diplomatischen Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump dar, der in den letzten Wochen auf die Fortsetzung direkter Gespräche zwischen Washington und Teheran bestanden hatte. Der Abbruch des Dialogs kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen im Nahen Osten auf dem höchsten Niveau der letzten Monate sind.

Diplomatischen Quellen zufolge ist das Haupthindernis für die Fortsetzung der Verhandlungen die Lage im Libanon, wo die israelische Armee weiterhin intensive Operationen gegen die Hisbollah durchführt. Iran ist der Ansicht, dass ohne konkrete Schritte hin zu einem Waffenstillstand jeder Versuch einer diplomatischen Lösung zum Scheitern verurteilt ist.