Skip to content

Europa schickt Schiffe und Raketensysteme nach Zypern nach Drohnenangriffen

1 Min. Lesezeit
Teilen

Zypern wurde zum Brennpunkt militärischer Spannungen, nachdem die Insel von einer Reihe von Drohnenangriffen auf ihre Militärbasen getroffen wurde. Als Reaktion darauf begannen mehrere europäische Länder, ihre militärischen Kapazitäten zum Schutz der strategisch wichtigen Mittelmeerinsel zu mobilisieren.

Griechenland gehörte zu den Ersten, die reagierten — es entsandte Kriegsschiffe und F-16-Kampfjets nach Zypern. Vier griechische F-16 sind bereits auf der Insel stationiert, während zwei Fregatten auf dem Weg zu ihren Küsten sind.

Der französische Präsident Emmanuel Macron bestätigte, dass Frankreich Raketen- und Drohnenabwehrsysteme sowie eine Fregatte entsenden wird. Die Entscheidung fiel nach einem Telefongespräch mit dem zypriotischen Präsidenten Nikos Christodoulidis. Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte ebenfalls Unterstützung für die Entsendung einer deutschen Fregatte, eine offizielle Antwort wird in Kürze erwartet.

Großbritannien, das Militärbasen auf Zypern unterhält, reagierte ebenfalls. Der britische Premierminister bestätigte, dass Großbritannien nach dem Angriff auf die Militärbasis Akrotiri ein Kriegsschiff und Hubschrauber entsendet. Am frühen Morgen gab es einen Fehlalarm mit dem Aufruf zur dringenden Evakuierung der Basis, woraufhin klargestellt wurde, dass keine unmittelbare Gefahr besteht.

Eine derartige großangelegte militärische Verstärkung Zyperns stellt eine bedeutende europäische Reaktion auf die wahrgenommenen Sicherheitsrisiken im östlichen Mittelmeer dar. Analysten bewerten die Lage als Teil der breiter eskalierende Spannungen im Zusammenhang mit den andauernden Konflikten im Nahen Osten.