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Rama weist Berishas Behauptungen zurück: Neun Länder blockieren Albanien nicht in der EU

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Der albanische Premierminister Edi Rama hat die Behauptungen des Oppositionsführers Sali Berisha, dass neun EU-Mitgliedstaaten Albanien in seinem europäischen Integrationsprozess blockieren, kategorisch zurückgewiesen. Rama erklärte, dass die Wahrheit bis Ende April oder Anfang Mai klar sein werde, wenn er eine positive Entwicklung erwartet.

„Ein Veto legt ein Staat ein. Wenn es neun sind, ist das kein Veto, sondern eine Abstimmung", erklärte der Premierminister und beschuldigte Berisha direkt, falsche Informationen über den europäischen Integrationsprozess des Landes zu verbreiten.

Rama betonte, dass die EU-Mitgliedschaft ein unveränderliches strategisches Ziel Albaniens bleibt, ohne jegliche Alternative. Er rief die Parteistrukturen auf, ihr Engagement für die Reformen zu verstärken, die für den Beitrittsprozess entscheidend sind.

Der Premierminister erklärte, dass der EU-Beitrittsprozess auf zwei Ebenen funktioniert - der technischen, auf der die Reformen bewertet werden, und der politischen, auf der die Entscheidungen von den Mitgliedstaaten im Konsens getroffen werden. „Es genügt, dass ein Land Nein sagt, und der Prozess stoppt. Aber die Behauptungen, dass mehrere Vetos existieren, sind falsch", fügte Rama hinzu.

Der albanische Premierminister zeigte sich zuversichtlich, dass seine Partei bei den Kommunalwahlen 2027 einen überzeugenden Sieg erringen wird, was er als wichtigen Schritt für die Fortsetzung der Reform- und Europaagenda des Landes bewertete.

Auf der anderen Seite kündigte Berisha eine neue massive Anti-Regierungsprotestaktion an, die für den 27. April geplant ist, womit die politischen Spannungen zwischen Regierung und Opposition in Albanien weiter eskalieren.