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Trump erwaegt Abzug amerikanischer Soldaten aus Europa

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Der amerikanische Praesident Donald Trump, frustriert ueber die NATO-Verbuendeten wegen der Fragen rund um die Strasse von Hormus und Groenland, erwaegt den Abzug eines Teils der in Europa stationierten US-Streitkraefte.

Eine endgueltige Entscheidung wurde nicht getroffen, und das Weisse Haus hat das Pentagon nicht angewiesen, konkrete Plaene zur Truppenreduzierung zu entwickeln, bestaetigte ein Beamter, der unter der Bedingung der Anonymitaet sprach.

Die Diskussionen zeigen, wie sehr sich die Beziehungen zwischen Washington und den europaeischen Verbuendeten verschlechtert haben in den letzten Monaten. Die USA haben derzeit ueber 80.000 Militaerangehoerige in Europa - mehr als 30.000 in Deutschland, mit erheblichen Zahlen in Italien, Grossbritannien und Spanien.

Trump hat seit langem ein turbulentes Verhaeltnis zur NATO und beschuldigt die europaeischen Hauptstaedte, zu wenig fuer die Verteidigung auszugeben. Die letzten drei Monate waren besonders stuermisch, mit erneuten Drohungen zur Annexion Groenlands und dem Konflikt mit dem Iran, der am 28. Februar ausbrach.

Berichten zufolge diskutierten Beamte ueber die Verlegung von Truppen aus Laendern, deren Staatschefs die USA kritisierten, in Laender, die groessere Unterstuetzung bieten. Trump diskutiert jedoch konkret darueber, die Soldaten in die USA zurueckzuholen, und nicht ueber deren Verlegung.