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Oktober, und Mazedonien brennt noch immer: 30 Brände an einem Tag, fünf davon auf Deponien und Müll

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Oktober, und Mazedonien brennt noch immer: 30 Brände an einem Tag, fünf davon auf Deponien und Müll

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Es ist Oktober, und das Krisenmanagementzentrum veröffentlicht noch immer Bulletins wie mitten im August. Bis 18:30 Uhr gestern wurden 30 Brände im Freien registriert: 16 gelöscht, 2 unter Kontrolle und 12 noch aktiv.

Der Morgen kündigte einen solchen Nachmittag nicht an. In den 24 Stunden bis 7:30 Uhr zählte das Zentrum 39 Brände, von denen 35 vollständig gelöscht und nur drei aktiv waren. Bis zum Abend wurden aus den aktiven zwölf.

Am schlimmsten ist es in den Wäldern. Bei Jabolčište in der Gemeinde Čaška brennen Buchen- und Eichenwald sowie Krummholz, bei Strima in Lipkovo Kiefern- und Niederwald. Aktive Brände gab es auch zwischen Dračevica, Cvetovo, Količani und Crvena Voda in Studeničani, in Laktinje (Debarca), Leski (Vinica), Dobri Dol (Vrapčište), Kukurečani (Bitola), Dobromiri an der Crna Reka (Novaci), Matejče (Lipkovo) und an drei Orten in der Region Prilep - Erekovci, Šelaverci und Sredorek.

Der Müll, der brennt

In der Liste steckt ein Detail, das zwischen den Dorfnamen leicht untergeht. Von den 30 Bränden loderten fünf auf Deponien oder Müll: die Deponie „Krasta“ bei Kumanovo, die wilde Deponie zwischen Grdovci und Mojanci bei Kočani, wo Reifen und Holz brannten, die Stadtdeponie in Kratovo, Müll am Boulevard „Goce Delčev“ in Centar und Müll mit niedriger Vegetation in Dolno Lisiče.

Eine wilde Deponie voller Reifen entsteht nicht über Nacht. Jemand hat dort abgeladen, und jemand anderes hat nicht reagiert, bis sie in Flammen stand. Der Rauch brennender Reifen fragt nicht, wer zuständig ist. Wer steht dafür gerade, dass im Oktober Deponien brennen?

Sechs Brände wiederum loderten auf Stoppelfeldern - in Leski, Kukurečani, Šelaverci, Lokveni bei Dolneni und an zwei Orten in Mogila. Trockene Stoppeln im Herbst sind eine fertige Zündschnur. Werden wir je erfahren, wie sie Feuer fingen?