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Stadt Skopje kündigt „drastisch“ weniger Neueinstellungen an, sagt aber nicht, wie viele

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Stadt Skopje kündigt „drastisch“ weniger Neueinstellungen an, sagt aber nicht, wie viele

Der Stadtrat von Skopje hat beschlossen, die Zahl der geplanten Neueinstellungen in den städtischen Betrieben und Einrichtungen zu senken. Bürgermeister Orce Gjorgjievski verkaufte das sofort als Wende: „drastisch“ weniger Neueinstellungen.

Vorrang sollen laut Stadt die Stellen im Außendienst und im operativen Bereich haben: Fahrer beim Verkehrsbetrieb JSP, Arbeiter und Fahrer beim städtischen Entsorger „Komunalna Higiena“ und anderes operatives Personal dort, wo es tatsächlich fehlt. Verwaltungsstellen werden auf ein Minimum reduziert.

„Heute wurde in der Sitzung des Stadtrats von Skopje ein Beschluss gefasst, mit dem wir den jahrzehntelangen schlechten Praktiken der unkontrollierten Aufblähung der Verwaltung und der zusätzlichen Belastung des Stadthaushalts ein Ende setzen. Zum ersten Mal überhaupt sind in allen öffentlichen Betrieben und Einrichtungen weniger Neueinstellungen vorgesehen. Gleichzeitig sinkt die Gesamtzahl der Beschäftigten, besonders in den öffentlichen Betrieben, auf gesetzlicher Grundlage“, schrieb Gjorgjievski auf Facebook.

Die Richtung klingt vernünftig. Skopje braucht Fahrer und Menschen, die Straßen reinigen, dringender als noch einen Sachbearbeiter. Aber in keiner der Mitteilungen steht eine Zahl. Wie viele Einstellungen waren bisher geplant, wie viele sind es jetzt, wie viele Menschen arbeiten in den städtischen Betrieben und wie viele gehen „auf gesetzlicher Grundlage“? Ohne diese Zahlen ist „drastisch“ ein Adjektiv, keine Angabe.

Wenn die Reform echt ist, gehört die Tabelle veröffentlicht. Dann können die Skopjer selbst nachrechnen, ob die jahrzehntelange Aufblähung wirklich vorbei ist - oder nur einen neuen Namen bekommen hat.