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Verhandlungen zwischen USA und Iran in Islamabad begonnen, Weißes Haus dementiert Freigabe iranischer Gelder

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Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben offiziell in Islamabad begonnen, wobei die amerikanische Delegation von Vizepräsident JD Vance angeführt wird. Dies ist das erste direkte diplomatische Treffen zwischen den beiden Ländern seit der Vereinbarung eines fragilen Waffenstillstands.

Das iranische Verhandlungsteam ging nach eigenen Angaben mit „vollständigem Misstrauen" gegenüber der amerikanischen Seite in die Gespräche. Der Erste Vizepräsident des Iran betonte, dass Washington eine Politik von „Amerika zuerst" und nicht „Israel zuerst" verfolgen müsse.

Das Weiße Haus dementierte hingegen, dass die USA einer Freigabe iranischer Gelder zugestimmt hätten, und widersprach damit Behauptungen aus Teheran. Präsident Trump kündigte an, die Straße von Hormus in Kürze öffnen zu wollen.

Parallel zu den diplomatischen Bemühungen töteten israelische Luftangriffe 10 Menschen im Südlibanon, was die regionale Sicherheitslage zusätzlich verkompliziert. Israel und der Libanon sollen ebenfalls Gespräche in den USA aufnehmen.

Laut Quellen, die den Verhandlungen nahestehen, hat der Iran klare „rote Linien" für die Gespräche gesetzt, während regionale Akteure einschließlich Pakistan und Saudi-Arabien die Entwicklungen aufmerksam verfolgen.