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Gastronomie in Mazedonien binnen eines Jahres 3,8 Prozent teurer: Der Anstieg bremst, doch Essen und Getränke steigen schneller als der Schnitt

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Gastronomie in Mazedonien binnen eines Jahres 3,8 Prozent teurer: Der Anstieg bremst, doch Essen und Getränke steigen schneller als der Schnitt

Die Preise für Gastronomie- und Beherbergungsleistungen lagen im September 3,8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Das zeigen die neuesten Daten des mazedonischen Statistikamts. Das ist weniger als im Vorjahr, als der Jahresanstieg im September 4,7 Prozent betrug. Weniger - aber auf bereits erhöhte Preise.

Hintereinander gerechnet bedeuten beide Anstiege: Gastronomie ist in zwei Jahren um fast 9 Prozent teurer geworden. Die Statistik nennt das Abschwächung. Auf der Rechnung ist es eine Summe.

In den ersten neun Monaten des Jahres lagen die Preise im Schnitt 3,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Doch der Durchschnitt verdeckt die Unterschiede. Am stärksten verteuerten sich alkoholische Getränke, um 5,7 Prozent. Essen kostet 4,7 Prozent mehr, alkoholfreie Getränke 3,6 Prozent. Billiger wurden nur Übernachtungen, um 3,6 Prozent - und genau sie drücken den Gesamtschnitt.

Wer also nur zum Mittagessen und auf ein Getränk einkehrt, zahlt mehr, als der Schnitt von 3,1 Prozent nahelegt: Alle drei Posten auf seiner Rechnung steigen schneller. Die günstigere Hotelnacht macht seinen Kaffee nicht billiger.

Im Monatsvergleich ist die Veränderung kaum sichtbar, 0,1 Prozent gegenüber August, getrieben vom Essen. Gegenüber Dezember des Vorjahres liegen die Preise 1,5 Prozent höher. Der Anstieg bremst also. Was dieser Index nicht misst: ob die Einkommen der Gäste schnell genug wachsen, um mitzuhalten. Wenn nicht - wird das Mittagessen auswärts langsam zum Wochenendluxus?