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Peru von Lima bis Amazonien: die kreisförmigen Terrassen von Moray, Machu Picchu in den Wolken und der Sandoval-See im Dschungel

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Peru von Lima bis Amazonien: die kreisförmigen Terrassen von Moray, Machu Picchu in den Wolken und der Sandoval-See im Dschungel

Die spanische Schauspielerin Maribel Verdú, bekannt aus „Pans Labyrinth“ und „Y tu mamá también“, hat Peru jahrelang aufgeschoben. „Es war eine offene Rechnung. Ich habe diesen Ruf immer gespürt, aber nie den richtigen Moment gefunden“, erzählt sie. Der Moment kam, als ihr eine neue Plattform für Privatreisen anbot, ein Ziel auszuwählen. Um es klar zu sagen: Das ist eine gesponserte Reise, die Begeisterung ist mit diesem Vorbehalt zu lesen. Die Route lohnt sich aber auch ohne Werbung: Lima, das Heilige Tal, Machu Picchu, Cusco und Amazonien in einer Reise.

Lima: zuerst der Teller. Die peruanische Hauptstadt gilt als eine der Gastronomiehauptstädte der Welt, und Verdú beschreibt sie als „chaotische und elegante“ Mischung aus Kolonialgeschichte und Spitzenküche. Wenn sie ein Gericht empfehlen soll, dann Ají de Gallina: cremiges Huhn in einer Soße aus Ají Amarillo, der gelben peruanischen Chili, ein Geschmack, den sie, wie sie sagt, von der Reise mitgenommen hat. Unter den Restaurants hebt sie El Mercado und 7 Restaurant hervor.

Das Heilige Tal: Pisac, Moray und die Salzbecken von Maras. Den stärksten Eindruck hinterließ Moray mit seinen konzentrischen Terrassenkreisen, die, sagt sie, „wie aus einer anderen Welt aussehen“. Im Tal spüre man eine Verbindung zur Erde, die sich mit Worten schwer erklären lasse.

Machu Picchu in den Wolken. „Wie viele Fotos man auch gesehen hat, nichts bereitet einen auf den Moment vor, in dem man es zum ersten Mal zwischen den Wolken sieht“, sagt Verdú. Das Erste, woran sie bei der Erinnerung an die Reise denkt, ist der Regenbogen, der genau in diesem Moment über den Bergen erschien. „Man fühlt sich klein und gleichzeitig als Teil von etwas Riesigem.“

Cusco: sich absichtlich verlaufen. Ihr Rat für Cusco ist einfach: ziellos durch das Viertel San Blas spazieren, in die Werkstätten der Handwerker gehen und am Ende auf der Plaza de Armas sitzen und dem Leben zusehen. Die Stadt beschreibt sie als Ort, an dem Steinmauern der Inka und Kolonialkunst nebeneinanderstehen, „das Herz, das in den Anden schlägt“.

Amazonien: vom Berg in den Dschungel. Die letzte Etappe führte sie in den Regenwald bei Puerto Maldonado und zu einem Ausflug auf dem Sandoval-See. Den Wechsel von der Höhe der Anden in den dichten Dschungel nennt sie einen „absoluten Schlag für die Sinne“, eine Mischung aus Verletzlichkeit und Staunen vor etwas Ungezähmtem.

Verdú reiste mit ihrem Mann Pedro Larrañaga und Freunden. Aus Peru, sagt sie, kam sie mit einer Lehre zurück: „Dort hat alles einen anderen Rhythmus, enger verbunden mit der Natur und dem Wesentlichen. Ich komme mit dem Gefühl zurück, dass wir manchmal zu sehr hetzen und verpassen, was wirklich wichtig ist.“ Das klingt wie ein Satz aus einem Werbeprospekt, und zum Teil ist es genau das. Aber wer je auf einem Berggipfel über den Wolken stand, weiß, dass auch Wahrheit darin steckt.

Peru ist keine Reise für ein verlängertes Wochenende: ein langer Flug, große Höhe und dann feuchter Dschungel, alles in wenigen Tagen. Wie viele von uns würden diesen Preis für einen Morgen zwischen den Wolken über Machu Picchu zahlen?