Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?
13.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Andy Robertson verlässt Liverpool nach neun Jahren und wechselt zu Tottenham - ablösefrei. Spurs bestätigten den Transfer am Freitag offiziell, der schottische Kapitän kommt am 1. Juli als freier Spieler, und einer der dekoriertesten Außenverteidiger der modernen Anfield-Geschichte schließt die Geschichte dort, wo er sie schrieb.
Die Zahlen sprechen für sich: 378 Einsätze, 14 Tore, 69 Vorlagen. Mit ihnen kamen zwei Premier-League-Titel, die Champions League, der FA Cup und zwei Ligapokale. Gemeinsam mit Trent Alexander-Arnold auf der anderen Seite definierte Robertson neu, was ein moderner offensiver Außenverteidiger in der Klopp-Ära bedeutet - zwei Verteidiger, die wie Flügelspieler spielten und wie Verteidiger verteidigten.
Warum also geht eine Legende? Weil auch Legenden altern und Klubs nach vorn schauen. Vergangene Saison kam Robertson auf 36 Einsätze, begann aber nur 11 Spiele in der Premier League - Liverpool wandte sich zunehmend einer jüngeren Option auf der linken Außenbahn zu. Als der Vertrag in diesem Sommer auslief, bemühte sich niemand allzu sehr, ihn zu halten.
Tottenham versuchte schon im Winter, ihn zu holen, aber damals wollte Liverpool keinen Spieler mitten in der Saison abgeben. Sobald klar war, dass er frei sein würde, kehrten Spurs sofort zum Thema zurück. Trainer Roberto De Zerbi lobt seine Erfahrung und seine Siegermentalität - genau das, was eine junge Mannschaft braucht, wenn sie etwas Neues aufbaut.
Für Tottenham ist das ein weiteres Zeichen der Ambitionen nach einer Saison, in der sie den Klassenerhalt erst am letzten Tag sicherten. Die Frage ist, ob ein Routinier-Verteidiger mit Kilometern in den Beinen ein Zeichen für die Zukunft ist oder eine Mahnung, dass einfache Transfers selten die klügsten sind. Die Antwort werden die Spiele geben, nicht die Mitteilungen.
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