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Zwei Maskierte mit Benzin versuchten, die Synagoge in Skopje in Brand zu setzen

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Zwei Maskierte auf einem Motorrad, ein Benzinkanister, fuenf Uhr morgens und die Synagoge im Zentrum Skopjes. Einer kletterte mit dem Benzin ueber den Zaun, der andere hielt Wache. Beide versuchten, das Gebaeude der Juedischen Gemeinde in Brand zu setzen — mitten in einer Zeit, in der die Region von mehrschichtigen Konflikten erschuettert wird.

Das Innenministerium bestaettigte, dass zwei Personen mit Schutzhelmen — zur Verschleierung ihrer Identitaet — am 12. April einen koordinierten Brandanschlag auf das Gebaeude der Juedischen Gemeinde und die Synagoge in Skopje versuchten. Der Vorfall wurde von einer Kamera erfasst, und die Aufnahme wurde von der israelischen Botschaft veroeffentlicht.

Reaktionen — schnell, aber ausreichend?

Die israelische Botschafterin lobte die rasche Reaktion der mazedonischen Behoerden und erklaerte, sie sei entschlossen, aehnliche Vorfaelle zu verhindern. Minister Mucunski verurteilte den Anschlag: fuer solche Handlungen ist in Mazedonien kein Platz.

Aber hier ist das beunruhigende Detail: Der Sicherheitsrat hatte zuvor gewarnt, dass die Synagoge ein Ziel sein koennte. Wenn das Risiko bekannt war, warum gab es um 5 Uhr morgens keinen verstaerkten Schutz? Die schnelle Reaktion ist gut — Praevention waere besser gewesen.

Die Ermittlungen dauern an. Die Identitaet der Angreifer ist noch nicht bestaetigt. Waehrend der Nahost-Konflikt die Spannungen weltweit verschaerft, bekommt Skopje eine Erinnerung, dass es nicht immun gegen die Folgen ist. Wie lange kann das ohne Zwischenfall weitergehen?