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Dermatologe aus Beverly Hills: Pigmentflecken mit 30 sind kein Zufall - sie sind die verzögerte Manifestation von Sonne aus den Vorjahren

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Dermatologe aus Beverly Hills: Pigmentflecken mit 30 sind kein Zufall - sie sind die verzögerte Manifestation von Sonne aus den Vorjahren

„Sonnenflecken, die mit 30 auftreten, sind kein Zufall - sie sind die verzögerte Manifestation angesammelter Sonnenschäden aus den Vorjahren." So formuliert es Dr. Simon Ourian, Dermatologe in Beverly Hills, der mit einigen der bekanntesten Gesichter des Showbusiness arbeitet. Und das Wort „verzögert" ist entscheidend: Die Haut erinnert sich und führt Tagebuch über jeden sonnigen Nachmittag.

Prävention beginnt jetzt, nicht morgen, nicht im August. Eins: SPF 50 jeden Tag, ohne Ausnahme, auch unter Wolken oder drinnen am Fenster. Sonnenschutz sollte Teil der täglichen Routine sein, genau wie Gesichtsreinigung und Feuchtigkeitspflege - nicht nur für den Strand, nicht nur für den Sommer.

Zwei: Antioxidantien, besonders Vitamin C am Morgen. Sie neutralisieren freie Radikale (die die Sonne erzeugt) und verstärken den Schutz vor UVA/UVB-Strahlung. Nicht statt der Sonnencreme - zusammen mit ihr. Ein Vitamin-C-Serum unter der Creme, dann SPF darüber.

Drei: die Nachtroutine. Hier kommen die aufhellenden Wirkstoffe ins Spiel - Azelainsäure, Retinoide oder Tranexamsäure, je nach Hauttoleranz. Langsam anfangen: zweimal pro Woche in den ersten vier Wochen, dann allmählich steigern. Konsistenz ist entscheidend - Ergebnisse zeigen sich nach 8 bis 12 Wochen, nicht nach einer.

Für bereits vorhandene Flecken ist ein Dermatologentermin der echte nächste Schritt. Ourian empfiehlt einen fraktionalen CO2-Laser bei Sonnenschäden, unebenem Hautton oder Melasma - der Laser verbessert die pigmentierten Bereiche und regt gleichzeitig die Kollagenbildung an. Bei Patientinnen mit aknebedingter Hyperpigmentierung liefert die Blue-Light-Therapie ausgezeichnete Ergebnisse.

Was NICHT funktioniert? Überteuerte „Magic"-Cremes, die Aufhellung in zwei Wochen versprechen. Häufige Peelings mit groben Körnern (sie reizen die Melanozyten und verursachen mehr Flecken, nicht weniger). Die Idee, man brauche unter Wolken keinen SPF - ein Mythos, den das Marketing am Leben hält. UVA dringt durch Wolken und durch normales Fensterglas. Die Haut registriert alles, und die Flecken werden drei Jahre später abgerechnet.