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Knicks Champions: Brunson schaffte, was Doncic nicht konnte - in San Antonio

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Knicks Champions: Brunson schaffte, was Doncic nicht konnte - in San Antonio

Die NBA Finals sind vorbei, und mit ihnen eine historische Saison: Brunson brachte den Titel nach 53 Jahren Wartezeit zu den Knicks, Wembanyama weinte in San Antonio, und Doncic - der heutige, nicht der frühere - sah die Finals zum ersten Mal von außen. Auf der heimischen Bühne wächst die ABA-Liga, doch die makedonischen Klubs bleiben erneut draußen.

Brunson gewann - genau dort, wo Doncic hätte glänzen sollen

Reggie Brunson holte mit den New York Knicks den Ring und wurde zum NBA Finals MVP gewählt. Erinnern Sie sich an die Ironie: In Dallas stand er im Schatten von Luka Doncic, unterschätzt und ignoriert. Er gab selbst zu, schon in seiner Rookie-Saison am Hochstapler-Syndrom gelitten zu haben. Nach sechs Jahren bei den Knicks beendete er die Serie mit 45 Punkten in Spiel 5 und einer Trophäe, die der Slowene noch immer nicht hat. Brunsons Finals-Schnitt: 32,6 Punkte, 4,6 Assists. Brunson selbst: "Ich wusste, dass ich eines Tages gewinnen würde - das war meine Mentalität."

Wembanyama: "Wir sehen uns... nie"

Victor Wembanyama verließ die Pressekonferenz nach der Finalniederlage der Spurs mit dem Satz: "Ich schätze euch. Wir sehen uns... nie." Die Knicks besiegten San Antonio mit 4:1, und das entscheidende fünfte Spiel wurde auswärts ausgetragen. Wembanyama verbarg seine Gefühle nicht: "Das ist die größte Lektion meines Lebens. Uns fehlt weder Talent noch Kapazität - wir machen nur zu viele Fehler." Dann fügte er hinzu, er werde nicht leicht loslassen können, denn vor den nächsten Finals warten "hundert Spiele." Wilde Jugend.

Knicks nach 53 Jahren - ein Titel für den Broadway

Die Finals endeten 94:90 für die Knicks in Spiel 5 - der erste Meistertitel für New York seit 1973. Brunson übertraf jeden Finals-Rekord der Knicks und wurde erst der zweite Knicks-Spieler mit einem Finals-MVP in der Geschichte, nach Willis Reed. Seltene Gesellschaft: Nur Michael Jordan und Brunson haben in der NBA-Geschichte 45 oder mehr Punkte in einem Spiel erzielt, in dem der Titel auswärts geholt wurde.

Die ABA-Liga wächst - Makedonien wieder draußen

Die ABA-Liga für die Saison 2026/27 erweiterte sich auf 20 Teams. Cibona kehrt zurück, und das slowakische Slovan Bratislava ist der erste Klub von außerhalb des früheren Jugoslawiens, der in die Liga einzieht. Die makedonischen Klubs? Noch immer in der ABA 2 - der zweiten Ebene. Die Liga wächst, die Region wächst, das makedonische Vereinsbasketballsystem steht still. Nicht weil es an Qualität fehlt, sondern weil es an Struktur fehlt.

Makedonien U17 mit einer Niederlage zum Auftakt in Bukarest

Die männliche "U17"-Auswahl verlor ihr Auftaktspiel beim Turnier "Rising Stars" in Rumänien. Das Spiel war ausgeglichen, die Gastgeber holten am Ende den Sieg. Gute Nachricht: Die weibliche "U17" schlug Moldau überzeugend im selben Wettbewerb. Gemischte Gefühle nach dem Start - vor den jungen makedonischen Männern liegen nun entscheidende Spiele um einen Platz in der nächsten Phase.