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Kylie Jenner schwenkt aufs Minimalismus-Spiel - matte Basen und dramatisches Konturieren bleiben in 2018

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Kylie Jenner schwenkt aufs Minimalismus-Spiel - matte Basen und dramatisches Konturieren bleiben in 2018

Kylie Jenner war jahrelang das globale Symbol für „volles" Make-up - matte Basen, schweres Konturieren, übermalte Lippen, dramatische Perücken. Bei ihrem letzten Auftritt mit Timothée Chalamet erschien dieselbe Kylie mit Haut, die ohne matte Abdeckung leuchtete, kleinen Lippen in einem feuchtigkeitsspendenden Ton, und locker fallenden welligen Haaren, die die Stylistin offensichtlich nicht drei Stunden lang gejagt hatte.

Das ist „Clean Girl" - die Ästhetik, gegen die die Branche ein Jahrzehnt lang anschob, weil „Clean Girl" keine zehn Produkte verlangt. Es verlangt drei - und diese drei müssen funktionieren. Feuchtigkeitsbasis ohne Abdeckung, ein getönter Lippenbalsam, ein Hauch Rouge auf den Wangen. Alles andere fliegt raus.

Diese Wende passiert nicht von allein. Hailey Bieber, Zendaya, Charlotte Tilbury kündigten den Wechsel vor zwei Jahren an. Wenn Kylie - die ihre Marke buchstäblich auf dramatischem Make-up aufbaut - auf Minimalismus umschwenkt, ist das das Zeichen, dass der Markt die Drehung längst akzeptiert hat. Nicht „natürliches Make-up" - „minimalistische Schönheit".

Für die Leserin auf dem Balkan heißt das eine konkrete Sache: nächstes Frühjahr werden die Regale voller „Glow"-Produkte sein, und die alten Konturpaletten landen im Abverkauf. Bevor Sie einkaufen, fragen Sie sich - wollen Sie aussehen wie Kylie 2018 oder wie Kylie 2026? Denn nicht nur die Gesichter ändern sich, auch die Regale.