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Nigerianische Armee bombardierte Markt statt Terroristen: Mindestens 200 tote Zivilisten

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Die nigerianische Armee bombardierte versehentlich einen Markt im Nordosten des Landes. Mindestens 200 Zivilisten getoeetet, darunter Kinder. Die Militaroperation zielte angeblich auf ein Terroristenstuetzpunkt und Logistikzentrum. Der Markt war voller Menschen.

Amnesty International zitiert Ueberlebende, die allein in den ersten Stunden mindestens 100 Tote melden. Das Krankenhaus in Geidam bestaettigte mindestens 23 Verletzte in Behandlung.

Dies ist kein Einzelfall. Daten zeigen, dass seit 2017 mindestens 500 Zivilisten bei aehnlichen Luftangriffen ums Leben gekommen sind. Sicherheitsanalysten fuehren die Fehler auf Maengel bei den Aufklaerugsverfahren und unzureichende Koordination zwischen Boden- und Luftoperationen zurueck.

Die Armee besteht darauf, dass die Operation erfolgreich das Terroristenstuetzpunkt getroffen habe. Amnesty fordert eine unabhaengige Untersuchung und weist auf die militaerische Tendenz hin, zivile Opfer als Kombattanten einzustufen. Zweihundert Tote auf einem Marktplatz — und das offizielle Narrativ lautet: erfolgreiche Operation.