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Vardar gewinnt endlich, und zwar in Nantes: Ohrid startet mit plus 12 in die Verteidigung des Europatitels

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Vardar gewinnt endlich, und zwar in Nantes: Ohrid startet mit plus 12 in die Verteidigung des Europatitels

Vardar holt den ersten Sieg, und zwar in Nantes

Nach vier Niederlagen und ohne Chance mehr auf die Hauptrunde reiste Vardar 1961 nach Nantes und gewann 33:27. Torhüter Miloš Valach gab mit sechs Paraden in den ersten fünfzehn Minuten den Ton an, Uroš Mitrović traf schon in der ersten Halbzeit viermal, und Leon Ljevar war mit sieben Toren bester Werfer. Zeitweise lag der Vorsprung bei mehr als zehn Toren. Nantes hat sich mit der Niederlage vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase in eine unangenehme Lage gebracht. Warum spielt Vardar erst so, wenn die Punkte nichts mehr bringen?

Szeged und Montpellier raus, GOG weiter dank Parade mit der Sirene

Zwei große Namen verabschiedeten sich bereits in der Gruppenphase aus der Champions League. Montpellier verlor 40:34 in Barcelona. Pick Szeged musste gewinnen und spielte 33:33 gegen GOG: Mario Šoštarić traf neunmal und glich 40 Sekunden vor Schluss aus, doch Kevin Møller parierte den letzten Wurf mit der Sirene. Die Dänen stehen in der Hauptrunde, die Ungarn machen in der EHF European League weiter. Der Traum vom Final Four in Köln endete im Oktober.

Veszprém überrollt die Füchse, Zagreb stürzt PSG

Veszprém holte den fünften Sieg im fünften Spiel, 39:35 gegen die Füchse Berlin, der dänische Torhüter Emil Nielsen kam allein im ersten Viertel auf sieben Paraden. Mathias Gidsel erzielte neun Tore für die Füchse, das reichte nicht. Kielce rettete sich mit einem 32:30 in Kriens-Luzern in die Hauptrunde. Der Balkan hatte seinen Abend: Zagreb schlug PSG trotz fehlender Weiterkommenschance 29:28, Partizan holte mit einem 33:33 gegen Porto den ersten Punkt. Ein ausgeschiedenes Team ohne Druck ist der gefährlichste Gegner, und die Franzosen haben das auf die harte Tour gelernt.

Ohrid startet mit plus 12 in die Titelverteidigung

Der amtierende Sieger des EHF European Cup, GRK Ohrid, begann die Titelverteidigung mit einem 36:24 gegen das türkische Spor Toto, nach einer 18:10-Pausenführung. Mate war mit zehn Toren bester Werfer, Đukić steuerte sechs bei. Die Mannschaft ist eine andere als die, die im Mai den Pokal stemmte: Torhüter Kristijan Pilipović, der Held des Finales, ist nach Kriens-Luzern gewechselt, auch Vuko Borozan, Kosuke Yasuhira und Gianfranco Pribetić sind weg. Zwischen den Pfosten steht jetzt der kroatische Nationalspieler Dino Slavić. Das Rückspiel ist heute um 18:30 Uhr in der Halle Biljanini Izvori und wirkt bei diesem Vorsprung wie eine Formsache.

Lazarov nominiert 35, darunter den Ukrainer Horiha

Nationaltrainer Kiril Lazarov hat einen erweiterten Kader von 35 Spielern für den Start der Qualifikation zur EHF EURO 2028 benannt. Die größte Nachricht ist die erste Nominierung von Dmytro Horiha, Ukrainer und früherer Vardar-Spieler, der jetzt ausgerechnet für Pick Szeged spielt, das diese Woche aus der Champions League ausgeschieden ist. Außer ihm spielt nur Torhüter Martin Tomovski vom deutschen Klub Bietigheim im Ausland, alle anderen kommen aus der heimischen Superliga. Der endgültige Kader umfasst 16 Spieler: Makedonien empfängt am 4. November Luxemburg und reist am 8. November nach Griechenland, nach Chalkida. 33 von 35 spielen im Inland. Reicht das für das Auswärtsspiel in Griechenland?