Skip to content

Bitolas öffentliche Betriebe bei der „Alta Banka“: rund 8,85 Millionen Denar auf den Konten, Konjanovski sagt - keine Panik

1 Min. Lesezeit
Teilen
Bitolas öffentliche Betriebe bei der „Alta Banka“: rund 8,85 Millionen Denar auf den Konten, Konjanovski sagt - keine Panik

Als die Opposition eine Sondersitzung zum Geld der städtischen Betriebe bei der „Alta Banka“ AD Bitola verlangte, reagierte Bürgermeister Toni Konjanovski auf zwei Arten: Er veröffentlichte die Kontostände und nannte die Forderung populistisch.

Die Zahlen laut seiner Mitteilung: Der Wasserversorger „Vodovod“ hatte am 29. Oktober 427.993 Denar auf seinem Konto bei der Bank. Die JPZUPPI hat einen Saldo von 3.400.000 Denar und ist seit 2014 Kundin. Der Kommunalbetrieb „Komunalec“, der dort seit mehr als 30 Jahren ein Konto führt, verfügte zum 2. November über 76.228 Denar. Die Parkgesellschaft „Parkinzi“, Kundin seit 2019, hat einen geschätzten Saldo von 4.450.000 Denar, der zuletzt genannte Stand der „Niskogradba“ liegt bei 495.000 Denar. „Žabeni“ und „Pelalink“ haben laut ihm keine Konten bei der Bank.

Die Summe liegt bei rund 8,85 Millionen Denar, etwa 144.000 Euro. Doch die Daten stammen von verschiedenen Tagen, und der Betrag für „Parkinzi“ ist nur ein Richtwert. Das ist ein Bild aus Kontoständen verschiedener Tage, keine einheitliche Risikoposition zu einem Stichtag.

Den Antrag auf eine Sondersitzung stellte die unabhängige Ratsgruppe „Poinaku“, unterstützt von Ratsmitgliedern der SDSM, der Levica und der LDP. Sie wollten die Sitzung am 5. November, mit einem einzigen Tagesordnungspunkt: Welche öffentlichen Betriebe und Einrichtungen haben Geld bei der Bank, seit wann, wie hoch ist ihr Risiko, und was unternimmt die Gemeinde? Die SDSM kündigte zudem einen Antrag auf eine Dringlichkeitssitzung des Lokalen Wirtschafts- und Sozialrats an.

Konjanovski behauptet, die Arbeit der Betriebe sei nicht gefährdet, die Gemeinde folge den Vorgaben der Nationalbank und habe keine direkte Befugnis, Entscheidungen zu treffen. Sie könne aber die Stimme der Bürger an die Zentralbank weitergeben. „Angst und Unsicherheit in der Öffentlichkeit zu schüren, indem man versucht, die Fakten zu verdrehen, ist echte Manipulation der Öffentlichkeit“, erklärte er.

Vielleicht ist Panik tatsächlich unnötig. Aber wenn die Zahlen so beruhigend sind, wo liegt das Problem, sie in einer Ratssitzung zu nennen, in der Ratsmitglieder Fragen stellen und Dokumente anfordern können? Die Veröffentlichung der Kontostände ist ein guter Anfang. Ob auch die Sitzung kommt, entscheiden jetzt die Gemeindeorgane.