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Skopjer kippt Bauschutt vom Lkw auf eine Grünfläche in Karpoš: Die Polizei bestellte ihn erst ein, als das Video in den sozialen Netzwerken landete

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Skopjer kippt Bauschutt vom Lkw auf eine Grünfläche in Karpoš: Die Polizei bestellte ihn erst ein, als das Video in den sozialen Netzwerken landete

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Ein fünfzigjähriger Skopjer mit den Initialen A.A. wurde in die Polizeistation Karpoš bestellt, nachdem in sozialen Netzwerken Videos aufgetaucht waren, auf denen ein Mercedes-Lkw mit Skopjer Kennzeichen Bauschutt auf eine Grünfläche kippt.

Das Innenministerium teilt mit, die Identität sei festgestellt, mit der Person ein Dienstgespräch geführt und gemeinsam mit der Umweltinspektion der Gemeinde Karpoš seien „angemessene gesetzliche Maßnahmen“ ergriffen worden. Ein Teil der Schlagzeilen schrieb sofort, er sei bestraft worden. Ob es eine Geldstrafe ist, wie hoch sie ist und ob er das Abgekippte beseitigen muss, dazu steht in der Mitteilung kein Wort.

Der Mann hat sich entschieden, Schutt auf öffentlichem Grund abzukippen, und dafür trägt er die Verantwortung. Doch der zweite Teil der Geschichte ergibt sich aus der Reihenfolge der Ereignisse: erst das Video, dann die Reaktion. Wie viele Lkw haben Schutt am Straßenrand abgekippt, ohne dass jemand ein Telefon in der Hand hatte?

Wenn die Strafe ernst ist, hat die Inspektion keinen Grund, die Zahl zu verschweigen. Sie ist das Einzige, was den nächsten Fahrer zum Nachdenken bringen kann, bevor er die Ladefläche anhebt. Werden wir sie hören, und wer räumt den Schutt weg?