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Bitcoin stürzt unter 60.000 Dollar: der stärkste Einbruch seit Oktober 2024, die Fonds fliehen

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Bitcoin stürzt unter 60.000 Dollar: der stärkste Einbruch seit Oktober 2024, die Fonds fliehen

Der Kryptomarkt hat wieder einmal daran erinnert, warum er nichts für schwache Nerven ist. Der Wert der Kryptowährungen fiel in den letzten Tagen stark, angeführt von Bitcoin, der von Niveaus über 80.000 Dollar auf rund 59.000 abstürzte - der stärkste Einbruch seit Oktober 2024.

Der Wochenverlust erreichte etwa 17 Prozent und bildete das, was Analysten einen „doppelten Boden" nennen - ein Muster, das laut Optimisten das Ende der turbulenten Phase signalisieren könnte. Aber in der Kryptowelt ist jeder „Boden" nur so lange ein Boden, bis der nächste durchbrochen wird.

Hinter dem Einbruch steht ein konkreter Geldfluss. Seit Mitte Mai verzeichneten amerikanische Bitcoin-Fonds (ETFs) Abflüsse von über 4 Milliarden Dollar. Noch aufschlussreicher - selbst Unternehmen, die Bitcoin traditionell ohne Verkauf hielten, begannen, Teile ihrer Portfolios abzustoßen. Der Grund: geringere Liquidität und eine Neuausrichtung der Anleger hin zu Aktien von Tech-Giganten und Chipherstellern.

Für einen Balkan-Leser ist die Lehre so alt wie der Markt selbst. Wenn die „sicheren" Halter anfangen zu verkaufen und das Geld zu anderen Versprechen flieht, ist das selten ein gutes Zeichen für jene, die zuletzt eingestiegen sind. Krypto blieb, was es immer war - eine Wette, kein Sparbuch. Und Wetten, das weiß auf dem Balkan jeder, bringen manchmal etwas ein, öfter aber nehmen sie.