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LeBron erstmals seit 21 Saisons nicht im All-NBA: Die 65-Spiele-Regel hat ihn erwischt

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LeBron erstmals seit 21 Saisons nicht im All-NBA: Die 65-Spiele-Regel hat ihn erwischt

Einundzwanzig Saisons lang stand LeBron James in einem der All-NBA-Teams. Am 26. Mai 2026 veröffentlichte die Liga die endgültige Liste der 15 Spieler für die Saison 2025/26 - und LeBron steht nicht darauf. Die Serie, die 2004/05 mit der Wahl ins Second Team (neben Dwyane Wade, Kevin Garnett und Ray Allen) begann, ist gerissen.

Der Grund ist nicht das Spiel. Der Grund ist die Regel. Die NBA führte die „65-Spiele-Regel" für individuelle Auszeichnungen ein, und LeBron bestritt in dieser Saison nur 60. Die ersten 14 Spiele verpasste er wegen eines Ischias im Rücken, und diese 14 Spiele warfen ihn aus dem Wählerpool.

Ist das fair? Alle werden bis Mitternacht debattieren. Aber die Statistiken überzeugen auch ohne den Titel: 20,9 Punkte, 6,1 Rebounds, 7,2 Assists pro Spiel in seinem 41. Lebensjahr. Das sind All-Star-Werte, keine Rentnerzahlen. Die Lakers wurden Vierter der Western Conference und erreichten die zweite Runde der Playoffs - nicht zuletzt dank LeBron.

Jetzt kommt die andere Geschichte: LeBron hat einen auslaufenden Vertrag im Wert von 52,6 Millionen Dollar. Die ganze Liga schaut, was seine nächste Entscheidung sein wird. Rücktritt? Noch eine Saison mit den Lakers? Ein dramatischer Wechsel zu einem Klub mit besseren Ringchancen?

Der historische Rekord von 21 Saisons im All-NBA wird so bald nicht gebrochen. LeBron war in allen Teams von Wade bis Edwards - das ist ein Spieler, der drei verschiedene Generationen von NBA-Stars sah und durch alle hinweg an der Spitze blieb. Das Ende der Serie ist eine statistische Fussnote. Die Karriere steht schon in der Hall of Fame.