„Kriminalität als Dienstleistung“ mit Callcentern auch in Mazedonien: über 4 Millionen Euro Schaden, Opfer in 50 Ländern
04.11.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Mit 41 Jahren, vor seiner 24. Saison in der NBA, beendete LeBron James seinen achtjährigen Aufenthalt bei den Lakers und unterschrieb bei den Philadelphia 76ers. Der Vertrag läuft zwei Jahre, zum Veteranenminimum: 3,88 Millionen Dollar für 2026/27 und eine Spieleroption über 4,07 Millionen für die Folgesaison. Das sind 2,35 Prozent der künftigen Gehaltsobergrenze der Liga. Vergangene Saison verdiente er bei den Lakers 52,6 Millionen - die Differenz ist die größte Gehaltskürzung der NBA-Geschichte. Philadelphia hatte nichts anderes zu bieten, da der Spielraum unter der Obergrenze bereits für Joel Embiid, Tyrese Maxey und den Neuzugang Jaylen Brown ausgegeben war. James erklärte es auf seinem Profil: „Das ist meine letzte Entscheidung. Ich gehe nicht dem Geld hinterher.“ Wenn der erste aktive Milliardär der Liga für das Minimum spielt, ist Geld tatsächlich nicht das Argument.
Quellen aus dem Umfeld von James sagen bei ESPN dasselbe: Die Wahl war reine Titelrechnung. „In dieser Phase seiner Karriere muss es, wenn er alles opfert, um auf hohem Niveau zu spielen, dem Gewinn eines Meisterschaftsrings dienen“, berichtet Dave McMenamin. Der Kader in Philadelphia ist auf dem Papier tatsächlich furchteinflößend - Embiid, Maxey, Brown und VJ Edgecombe, wobei Brown früher in diesem Sommer aus Boston kam. James kam vergangene Saison in 60 Spielen auf im Schnitt 20,9 Punkte, 7,2 Assists und 6,1 Rebounds, was für einen 41-Jährigen unwirklich ist. Die Buchmacher reagierten sofort: Die Titelquote der Sixers fiel von 21 nach unten, der Klub rückte unter die ersten vier Favoriten. Die Frage, die niemand laut stellt: Wie viele Körper aus diesem Kader werden im April gesund sein?
Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Wechsels griff US-Präsident Donald Trump James öffentlich an und erklärte, er sei „vielleicht ein Rassist“. Der Konflikt zwischen beiden dauert ein Jahrzehnt und ging nie um Basketball - James ist einer der wenigen Sportler dieser Größenordnung, der offen politisch spricht. Die Reaktionen fielen heftig aus, wie jedes Mal zuvor. Interessant für einen Balkanleser ist die Mechanik: Ein Spitzensportler unterschreibt einen Vertrag, und der Präsident des mächtigsten Staates der Welt findet am selben Tag Zeit zu kommentieren, ob dieser ein Rassist sei. Würden hiesige Funktionäre eine solche Schlagzeilengelegenheit verstreichen lassen?
Die männliche Juniorennationalmannschaft Mazedoniens kassierte bei der Europameisterschaft der Division B in Rijeka und Opatija die zweite Niederlage. Gegen Bosnien und Herzegowina war unser Team den Großteil der Partie besser - zur Halbzeit führte es 46:41, in der 26. Minute stand es 57:48, und im letzten Viertel ging es erneut mit 64:59 in Führung. Dann kam der Einbruch: ein 13:2-Lauf am Ende des dritten Viertels, und im Finish zogen die Bosnier auf 80:73 und schließlich 86:75 davon. Beste bei uns waren Gjorgjevikj mit 21 Punkten (vier Rebounds, vier Assists), Cvetkovski mit 20, Danev mit 14 und Neshovikj mit 10. Zweimal acht Punkte Vorsprung, zweimal hergegeben - das ist keine Frage des Talents, sondern der Minuten, in denen jemand Verantwortung übernehmen muss.
Es gibt auch gute Nachrichten vom selben Turnier: Die FIBA zählte Damjan Danev zu den zehn Spielern, denen bei der U18-Europameisterschaft besondere Aufmerksamkeit gebührt. In der Bewertung heißt es, der achtzehnjährige Flügelspieler hinterlasse mit Größe, Armspannweite und Korbschutz starken Eindruck und verfüge zudem über Zug zum Korb und Distanzwurf. Danev kommt mit Erfahrung aus der letztjährigen Division-A-Meisterschaft nach Kroatien, wo er bester Blocker der Auswahl war. Nach einem Jahr in der Elite ist Mazedonien zurück in der Division B, und genau er soll der Trumpf für eine schnelle Rückkehr sein. Unterdessen begann KK Pelister den Aufbau des Kaders für 2026/27 - nach der Ernennung von Trainer Tane Spasev ist die erste offiziell vorgestellte Verstärkung Blagoj Dimitriev, der 26-jährige Basketballer, der von Tikvesh nach Bitola zurückkehrt und zuvor für Angeli und Strumica spielte. Leiser Aufbau, ohne Titelankündigungen. Erfrischend.
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