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LeBron Richtung San Antonio, Ataman raus bei Panathinaikos: NBA und Euroleague mischen die Karten

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LeBron Richtung San Antonio, Ataman raus bei Panathinaikos: NBA und Euroleague mischen die Karten

LeBron James geht vielleicht nach San Antonio

Berichten aus den USA zufolge taucht LeBron James unerwartet als mögliches Ziel der San Antonio Spurs auf - eines Klubs, der seine Zukunft um das junge Phänomen Victor Wembanyama baut. Die Spurs haben sowohl den finanziellen Spielraum als auch die Basketball-Logik, den viermaligen Champion anzulocken, und da ist auch der langjährige gegenseitige Respekt zwischen LeBron und Trainer Gregg Popovich. San Antonio ließ in dieser Saison in den Serien gegen die Knicks mehrere zweistellige Führungen liegen, und gerade die Erfahrung in den entscheidenden Momenten fehlte ihnen am meisten. Ist ein 40-jähriger Mann die Lösung für das Team der Zukunft - oder nur der größte Name, der sich auf ein Trikot schreiben lässt? In der NBA ist der Unterschied zwischen einer Legende und einem Marketing-Zug oft so dünn wie der Vertrag.

Ergin Ataman und Panathinaikos trennen sich nach einer trophäenlosen Saison

Der türkische Trainer Ergin Ataman sitzt nicht mehr auf der Bank von Panathinaikos, nachdem der griechische Gigant die Zusammenarbeit nach einer Saison beendete, in der er sowohl in der heimischen Liga als auch in der Euroleague ohne Trophäe blieb. Und während die einen gehen, kehren die anderen zurück - immer lauter werden die Meldungen, dass Zeljko Obradovic kurz davor steht, ausgerechnet zu dem Klub zurückzukehren, mit dem er fünf europäische Titel gewann. Die Fans von Partizan haben ihrem Trainer bereits einen offenen Brief geschrieben, aus Angst vor seinem Abschied. Der Balkan-Basketball funktioniert wie eine Familiensaga - dieselben Namen drehen sich jahrzehntelang im Kreis, nur die Trikots wechseln.

Die Euroleague erweitert auf dreißig Teams und tritt in eine neue Ära ein

Nach dem Spitzentreffen in Barcelona ist das Format der Euroleague für die nächste Saison nahezu klar - mit Kurs auf rund dreißig Teams und einer neuen Struktur, die am 1. Juli startet. Das letzte Dilemma ist, ob den letzten Platz Monaco oder Besiktas bekommt. Ein breiteres Format bedeutet mehr Spiele, mehr Geld und mehr Fernsehtermine - was natürlich der Punkt ist. Die Frage, die niemand laut stellt, ist, ob mehr Teams auch besseren Basketball bedeuten oder nur eine längere Saison, in der die Schwächeren als Beiwerk für die Reicheren dienen. Expansion ist selten für den Sport; meist ist sie für die Bilanz.

Mazedonische Schüler bezwangen Gastgeber Serbien im 3x3 in Belgrad

Während die NBA Millionen zählt, zählt unsere Mannschaft Siege. Die mazedonischen Vertreter bei der Europäischen Schulmeisterschaft im 3x3-Basketball setzen ihre starken Auftritte beim Turnier in Belgrad fort und krönten eine Serie von Triumphen mit einem Sieg gegen Gastgeber Serbien in einem dramatischen, spannenden Spiel. Ein Sieg auf fremdem Boden, gegen den Gastgeber, in einem Sport, in dem der Balkan nicht leicht verzeiht - genau das sind die Geschichten, die bei uns still geschehen, ohne die Hälfte der Aufmerksamkeit, die ein Transfer-Spekulant aus dem Ausland bekommt. Wenn unsere Kinder in Belgrad gewinnen, ist das eine Nachricht wie jeder NBA-Vertrag - nur muss man dafür bis ans Ende der Sportrubrik blättern.

TJ Shorts vor einem Transfer nach Valencia

Die spanische Liga ist noch nicht zu Ende, doch Valencia arbeitet bereits an der Zukunft - und eine der größten Ankündigungen ist die Ankunft des eingebürgerten mazedonischen Nationalspielers TJ Shorts. In ihm sieht Valencia einen idealen Ersatz für Jean Montero, der zum europäischen Champion wechselt. Für den mazedonischen Basketball ist das aus zwei Blickwinkeln eine gute Nachricht: Ein Spieler mit unserem Pass bekommt ein Engagement bei einem starken Klub, und das bedeutet auch mehr Sichtbarkeit für eine Nationalmannschaft, die jede Saison um einen Platz unter den Größeren kämpft. Die Frage ist nur, ob eingebürgerte Verstärkungen eine echte langfristige Strategie sind oder nur schneller Kleister für Löcher, die das heimische System allein nicht schließen kann.