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NATO fängt russischen Bomber über der Ostsee ab: Tu-22M3 gegen F-35, Europas Himmel wird enger

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Ein russischer Tu-22M3-Strategiebomber überflog letzte Woche zweimal die Ostsee - und beide Male stiegen norwegische F-35 auf, um ihn abzufangen. Moskau veröffentlichte Video, die NATO veröffentlichte Fotos, und die Welt bekam einen weiteren Beweis, dass der Himmel über Europa schon lange nicht mehr ruhig ist.

Die Tu-22M3 ist kein gewöhnliches Flugzeug. Es ist ein Strategiebomber mit einer Reichweite von Tausenden Kilometern, fähig Nuklearwaffen zu tragen. Wenn ein solches Flugzeug an NATO-Grenzen entlangfliegt, muss die Antwort sofort kommen - und Norwegen reagierte mit seinen F-35, den modernsten Jägern der Allianz.

Russland besteht darauf, dass die Flüge im internationalen Luftraum stattfanden. Technisch korrekt. Aber wenn ein Strategiebomber an deiner Schwelle vorbeifliegt, ist "internationaler Luftraum" nur ein diplomatischer Ausdruck für "schau wie nah ich bin."

Solche Vorfälle haben sich drastisch gehäuft, seit Russland die Militäroperationen in der Ukraine intensiviert hat. Die Ostsee, einst ruhige Peripherie, ist jetzt eine der angespanntesten Luftraumzonen Europas. Jeder Flug ist ein Test - wie schnell reagiert die NATO, wie nah kommt Russland, und wer zuckt zuerst.

Ist das nur eine routinemäßige Machtdemonstration oder der Prolog zu etwas Gefährlicherem? Der Balkan weiß aus Erfahrung - wenn Großmächte anfangen ihre Flugzeuge zu vergleichen, bleiben die Folgen nicht auf den Himmel beschränkt.