Skip to content

Olympiakos mit besserer Chance als je zuvor: Real Madrid ohne Tavares, EuroLeague-Finale heute Abend

1 Min. Lesezeit
Teilen
Olympiakos mit besserer Chance als je zuvor: Real Madrid ohne Tavares, EuroLeague-Finale heute Abend

Olympiakos spielt heute Abend das EuroLeague-Finale gegen Real Madrid, und zum ersten Mal in den letzten Jahren sehen alle Umstände aus, als wären sie genau für den griechischen Verein angelegt - verletzte Edy Tavares, Alex Len und Usman Garuba auf der Gegenseite, und die Griechen mit der überzeugendsten Serie im EuroLeague-Playoff bisher.

Wie Shaquielle McKissic vor dem Duell sagte: "Ich glaube nicht, dass es eine bessere Chance geben wird, nicht mit Tavares außerhalb des Parketts." Olympiakos walzte Monaco 3:0 mit einer aggregierten Punktdifferenz von 74 Punkten nieder - die dominanteste Serie in der EuroLeague-Geschichte. Im Halbfinale gegen Fenerbahçe hielten sie auch den größten Teil des Spiels die Kontrolle.

Trotzdem waren sieben der aktuellen Olympiakos-Mitglieder - McKissic, Thomas Walkup, Ioannis Larentzakis, Moustapha Fall, Sasha Wesenkow, Kostas Papanikolaou und Alec Peters, plus Trainer Giorgos Bartzokas - auch Teil des Finales 2023. Sie verloren damals genau gegen Real Madrid unter Umständen, die viele als ähnlich beschrieben. Auch damals hatten die Spanier verletzte und gesperrte Spieler, gewannen aber trotzdem.

"Ich will das nicht so sehen", sagt Walkup. "Ich will in uns hineinschauen und fragen - was können wir morgen kontrollieren." Wesenkow fügt hinzu: "Wir wissen, sie werden sehr stark sein. Wir müssen wie gestern in der Verteidigung spielen und noch besser im Angriff." Die Griechen respektieren ihre Gegner, wollen aber die größte Chance, die sie je hatten, nicht durch ein zufälliges Zusammenspiel von Umständen verlieren.

Für das heimische Balkan-Publikum ist das zusätzlich interessant - Wesenkow ist der Mann, der nach der Rückkehr aus der NBA Spitzenbasketball-Arbeit zu Olympiakos brachte, während Mario Hezonja auf der Gegenseite das kroatische Ass bei Real ist. Die beiden haben bereits Eindrücke geteilt, und beide sagen fast das Gleiche: Die Entscheidungen im Finale werden von Details getroffen, nicht von klangvollen Namen.

Olympiakos wartet auf seine erste EuroLeague-Trophäe seit 2013. Wenn es heute Abend passiert, wird das der Moment sein, in dem sich alle Umstände endlich aufgereiht haben. Wenn nicht - wird 2023 sich wiederholen, und der griechische Verein wird auf die nächste Chance mit etwas weniger verletzten Spielern auf der Gegenseite warten müssen.