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Das Tischdeckenmuster wurde zum königlichen Trend: Vichy-Karo kehrt zum Sommer 2026 zurück

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Das Tischdeckenmuster wurde zum königlichen Trend: Vichy-Karo kehrt zum Sommer 2026 zurück

Das karierte „Vichy“-Muster - jenes mit den kleinen Karos, das jeder von Tischdecken, Vorhängen und Picknickkörben kennt - ist diese Saison wieder ein Zeichen von Stil geworden. Und nicht irgendeines Stils: ein Muster, das einst ein Synonym für ländliche Schlichtheit war, ist heute beliebt unter Aristokratinnen und Mitgliedern königlicher Familien.

Den Weg von der Esstischdecke zum Modesymbol bahnten die Stars des alten Hollywood. Brigitte Bardot, Joan Crawford, Katharine Hepburn und Audrey Hepburn hoben das Muster vom Nützlichen zur Ikone. Doch den stärksten Stempel hinterließ Prinzessin Diana mit ihrem unvergesslichen rosa Vichy-Look - seither trägt das Muster eine unverkennbare königliche Assoziation.

Für den Sommer 2026 beschreiben Stylisten es als „romantische und moderne Wahl“, die Punkte und Streifen langsam von der Spitze der Trends verdrängt. Das Geheimnis seines Reizes liegt im Kontrast: ein schlichtes, fast naives Motiv, das, mit Absicht getragen, eine völlig gegenteilige Botschaft sendet - durchdachte Weiblichkeit in einem einzigen Zug.

Wie tragen es die heutigen Aristokratinnen? Nicht als Kostüm aus einer ländlichen Idylle, sondern gemischt mit unerwarteten Teilen. Sasha de Osma kombiniert ein Vichy-Unterteil mit einem schwarzen Oberteil und einem beigen Trenchcoat. Inés de Cominges setzt auf ein rot-weißes Vichy-Kleid mit Ballerinas. Der Punkt ist bei allen derselbe - das Muster ist für sich genommen stark genug, also sollte der Rest des Looks ruhig bleiben.

Für die Leserin, die noch einen „Trend, der zurückkehrt“ betrachtet, lohnt es sich zu merken: Das Vichy-Muster geht nie wirklich weg. Es kehrt alle paar Jahre zurück, gerade weil es leicht zu tragen ist und sich schwer aus der Mode drängen lässt. Die Frage ist nicht, ob du es anziehst - sondern ob du es trägst oder es dich.