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Wembanyama ein Foul vor der Sperre: Die NBA-Finals hängen nun an einer Entscheidung abseits des Felds

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Wembanyama ein Foul vor der Sperre: Die NBA-Finals hängen nun an einer Entscheidung abseits des Felds

Die NBA-Finals haben ein neues Hauptthema, und es hat nichts mit dem Korb zu tun. Victor Wembanyama ist ein Foul von einer automatischen Sperre für ein Spiel entfernt - genau dann, wenn San Antonio es sich am wenigsten leisten kann.

Im dritten Viertel des vierten Spiels gegen New York traf der französische Center Karl-Anthony Towns mit dem Ellbogen am Kinn, während er mit dem rechten Arm ausholte. Nach Überprüfung verhängten die Schiedsrichter ein Flagrant-Foul ersten Grades. Towns blieb nach dem Schlag am Boden.

Das Problem für San Antonio liegt in der Mathematik. Wembanyama hat in diesen Playoffs nun drei Punkte für Flagrant-Fouls, und einer mehr bedeutet automatisch das Verpassen eines Spiels. In einer Serie, in der jedes Spiel entscheidet, wäre die Abwesenheit des dominantesten Verteidigers der Liga ein Beben, von dem man sich schwer erholt.

Und es ist nicht das erste Mal in diesem Frühjahr, dass dies über ihm hängt. Im Halbfinale der Western Conference gegen Minnesota erhielt er ein Flagrant zweiten Grades nach einem offensichtlichen Schlag gegen Naz Reid - damals verschonte ihn die Liga vor einer Sperre. Im dritten Spiel dieser Finals stieß ihn jedoch Jalen Brunson heftig, und trotz des Zorns ringsum blieb er ungestraft.

Hier kommt die Frage, die San Antonio lieber nicht hören würde: Wie oft kann ein Star ohne Folgen davonkommen, bevor die Liga beschließt, doch reagieren zu müssen? Das Disziplinarbüro entschied sich bisher wegzusehen. Doch in den Finals, unter allen Scheinwerfern, wiegt derselbe Zug anders - und das Schicksal der Serie kann nun von einer einzigen Entscheidung abseits des Felds abhängen.