Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
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23.04.2026
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12.04.2026
Es gibt Orte, die man nicht fotografiert - man erlebt sie mit dem Herzen im Hals. Fuciño do Porco, der Aussichtspunkt auf der Spitze von Punta Socastro in Galicien, Nordspanien, ist genau so einer. Die letzten rund hundert Holzstufen winden sich über dem Meer wie ein schmaler Pfad, an die Felswand selbst gehängt, und unter den Füßen - nichts als der Atlantik.
Die Einheimischen gaben ihm seinen ungewöhnlichen Namen, der übersetzt „Schweineschnauze" bedeutet, wegen der Form des Kaps vom Meer aus gesehen. Den Aussichtspunkt erreicht man nach etwa zwanzig Minuten Fußmarsch durch einen Eukalyptuswald, bis sich der Pfad zu jenem dramatischen Abschnitt über dem Wasser öffnet, der nichts für Menschen mit schwachem Magen für Höhen ist. Von der Plattform sieht man die Inseln Gabeira, Insua und Coelleira, und in der Ferne das Kap Estaca de Bares.
Der Ort ist nicht nur schön - er ist schwer von Geschichte. Auf dem 54 Meter hohen Kap stand einst eine vorrömische befestigte Siedlung, und hier arbeitete auch eine Eisenmine, die die berühmte Fabrik Sargadelos mit per Boot transportiertem Erz belieferte. Der Stein trägt noch immer die Spuren des Eisenabbaus.
Und dann ist da die Legende, die der Landschaft ihre Seele gibt. Der lokalen Überlieferung zufolge wurden im 14. Jahrhundert auf der nahen Insel San Miguel 35 Templer massakriert. Die Mönche läuteten Alarm, während die Angreifer in das Kloster eindrangen; ein Überlebender floh angeblich in einem Lederboot und versteckte sich in einem Haus, das die Einheimischen bis heute „Casa do Paisano" nennen. Wenn ein einziger Ort Meer, antike Minen und mittelalterliches Blut auf demselben Kap versammelt, wird eine Postkarte zu wenig - er verlangt, dass man hinfährt.
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