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Die Erben von Birgitta von Schweden bringen ihren Schmuck unter den Hammer: Die Saphire von Victorias Hochzeit werden auf bis zu 540.000 Euro geschätzt

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Die Erben von Birgitta von Schweden bringen ihren Schmuck unter den Hammer: Die Saphire von Victorias Hochzeit werden auf bis zu 540.000 Euro geschätzt

Prinzessin Birgitta von Schweden starb im Dezember 2024 auf Mallorca. Knapp zwei Jahre später kommt ihr Schmuck unter den Hammer. Ihre drei Kinder - Carl Christian, Désirée und Hubertus von Hohenzollern - haben den Schmuck geerbt und bieten einen Teil davon nun beim Auktionshaus Sotheby's an. Termin ist der 11. November.

Star der Auktion ist eine Garnitur aus Collier und Ohrringen mit Cabochon-Saphiren und Diamanten im Altschliff, geschätzt auf 320.000 bis 540.000 Euro. Birgitta erbte sie von ihrer Mutter, Prinzessin Sibylla, und trug sie vor den Augen ganz Europas bei der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria 2010. Laut Quellen hat die Garnitur auch eine Verbindung zum russischen Zarenhof - und auf einer Auktion ist eine solche Herkunft selten Nebensache.

Der zweite Star ist eine Brosche im Belle-Époque-Stil mit einem Padparadscha-Saphir von 23,64 Karat aus Ceylon. Sibylla schenkte sie ihrer Tochter 1961 zur Hochzeit. Birgitta trug sie bei ihrer eigenen Hochzeit und fast ein halbes Jahrhundert später bei Victorias. Die Brosche verband zwei Hochzeiten, jetzt bekommt sie ein Preisschild.

Die Liste geht weiter: ein Collier aus Perlen und Diamanten, das ihr Onkel Prinz Bertil ihr 1937 zur Taufe schenkte, ein Smaragdring mit 7,58 Karat von Holm & Hallgren, ein Perlenarmband aus dem 19. Jahrhundert mit Schließe aus Smaragd und Diamanten, zwei Saphirringe und ein Diamantarmband aus den Dreißigerjahren. Insgesamt sieben Lose, gemeinsam geschätzt auf 390.000 bis 640.000 Euro.

Birgitta war keine Prinzessin für die Vitrine. Sie focht und spielte Golf, heiratete 1961 den deutschen Prinzen Johann Georg von Hohenzollern und setzte sich jahrelang für das Kindeswohl und den Umweltschutz ein. Ihre letzten Jahre verbrachte sie auf Mallorca, fern vom Stockholmer Protokoll.

Königshäuser sprechen gern über Tradition und Kontinuität. Doch Birgittas Schmuck war privat, und privat endet er auch: in fremden Schatullen, beim Höchstbietenden. Wie viel von der Geschichte einer Dynastie lässt sich ersteigern - und hebt in Stockholm am 11. November jemand die Hand?