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Gidsel egalisiert mit 17 Toren den Rekord von Chuchi Martínez, Vardar wartet in der Champions League weiter auf den ersten Punkt

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Gidsel egalisiert mit 17 Toren den Rekord von Chuchi Martínez, Vardar wartet in der Champions League weiter auf den ersten Punkt

Gidsel egalisiert mit 17 Toren einen 17 Jahre alten Rekord

Mathias Gidsel erzielte 17 Tore bei 19 Würfen beim 40:32-Sieg der Füchse Berlin gegen Porto und egalisierte damit den Champions-League-Rekord, den seit 2009 der Spanier Jesús „Chuchi“ Martínez de la Cal hielt. Porto war der einzige echte Rivale der Berliner um Platz zwei in der Gruppe und hielt lange mit, fand aber kein Mittel gegen den Dänen. Gidsels persönliche Bestmarke lag bisher bei 13 Toren, zweimal in der vergangenen Saison, jetzt führt er die Torschützenliste nach nur drei Spieltagen mit 36 Treffern an. Wenn ein Spieler allein so oft trifft wie die halbe gegnerische Mannschaft, wird die Taktiktafel zur Dekoration.

Szeged kommt von minus sechs zurück, Barcelona kann nicht verlieren

In Szeged führte Sporting in der 49. Minute mit 28:23 und kam am Ende nur zu einem 35:35. Die Ungarn zog Mario Šoštarić mit 11 Toren zurück ins Spiel, bei den Portugiesen trugen erneut die Costa-Brüder den Angriff. In anderen Hallen feierte Aarhus den ersten Champions-League-Sieg der Klubgeschichte, 36:32 gegen den zweimaligen Europameister Montpellier. Barcelona wiederum schlug Dinamo Bukarest mit 34:27 und holte den 19. Sieg in Folge im Wettbewerb, mit 19 Paraden von Torhüter Sergey Hernández. Neunzehn Siege am Stück - glaubt noch jemand, dass der europäische Handball mehr als einen Favoriten hat?

Győr und Metz: fünfzehn Duelle, erstes Remis

Die Neuauflage des letztjährigen Finales der Frauen-Champions-League, das Metz mit 31:29 gewonnen hatte, endete ohne Sieger - 34:34 in Győr. Metz führte fünf Minuten vor Schluss noch 32:30, doch Dione Housheer glich mit ihrem 10. Tor fünf Sekunden vor der Schlusssirene aus. Es war das 15. Duell der beiden Klubs und das erste, das unentschieden endete. Im anderen französisch-ungarischen Duell gewann FTC mit 33:28 in Brest, mit 10 Toren von Petra Simon, feierte den fünften Sieg in Folge und beendete Brests Serie ohne Niederlage.

Vardar punktlos in Europa, und Čupić nimmt die Schuld auf sich

Vardar verlor gegen Wisła Płock mit 26:32 in der „Jane Sandanski“ und ist nach drei Spieltagen ohne Punkt Gruppenletzter. Mathieu Fadhuile traf 14-mal bei 14 Würfen, aus dem Rückraum kam aber zu wenig. Trainer Ivan Čupić suchte kein Alibi bei den Schiedsrichtern: Er räumte ein, es sei ein Fehler gewesen, das Spiel mit einem Feldspieler mehr, sieben gegen sechs, zu beginnen, was leichte Tore ins leere Netz brachte. „Sie sind die einzige Mannschaft, die drei oder vier Spieler nur für die Abwehr bezahlt“, sagte Čupić über die Polen. Die Fans blieben dennoch auf den Rängen und verabschiedeten die Spieler mit Applaus, und der Trainer gab zu, es wäre für ihn leichter gewesen, wenn sie die Mannschaft ausgepfiffen hätten und gegangen wären. Das Rückspiel ist am Mittwoch in Płock. In der heimischen Superliga erledigte Vardar mit einem 33:24 in Struga seine Pflicht.

Ohrid fügt Alkaloid die erste Niederlage zu

Im Derby des sechsten Spieltags der Superliga besiegte Ohrid Alkaloid mit 26:24 in der „Biljanini Izvori“. Das Team von Kiril Lazarov führte in der 15. Minute 7:4, doch Ohrid ging mit 15:11 in die Pause und lag in der 43. Minute sogar sechs Tore vorn. Tilen Strmljan und Dominik Máthé trafen je sechsmal für die Gastgeber, Nikola Kosteski ebenso oft für Alkaloid. Nach dieser Niederlage ist Vardar die einzige Mannschaft mit makelloser Bilanz und wieder Erster, Eurofarm Pelister liegt einen Punkt dahinter und ist ungeschlagen, Alkaloid ist Dritter, Ohrid Vierter. Die Liga hat endlich ein Derby, das nicht auf dem Papier entschieden wird.