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Fünf Haarfarben für diesen Herbst laut Friseur Juan Diego Teo: von Bernsteinsträhnen bis Zartbitterschokolade - tiefer, aber nicht flach

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Fünf Haarfarben für diesen Herbst laut Friseur Juan Diego Teo: von Bernsteinsträhnen bis Zartbitterschokolade - tiefer, aber nicht flach

Jeden Herbst verkündet die Beautybranche die „Farbe der Saison“, als hätte der ganze Planet einen einzigen Hautton. Friseur Juan Diego Teo, Leiter des Juandiegoteo Hair Salon, sagt, genau das ändere sich: „Ich glaube, die große Veränderung ist, dass wir nicht mehr wollen, dass alle dasselbe tragen.“ Seine Formel für Herbst-Winter 2026/2027 ist kurz: „Farben, die tiefer sind, aber nicht flach.“ Hier die fünf Nuancen, die er hervorhebt.

1. Bernsteinsträhnen (Amber Highlights). Gold-, Bernstein- und Karamelltöne mit sommerlichem Touch. So lässt sich braunes Haar aufhellen, ohne blond zu werden. Das Geheimnis sind breitere, strategisch gesetzte Strähnen, per Balayage oder klassisch, mit weichem Übergang. Am besten passen sie zu warmen und neutralen Hauttönen. „Wenn das Licht darauf fällt, entsteht der Effekt von glänzendem, lebendigem Haar“, sagt Teo.

2. Zartbitterschokolade. Die tiefste der fünf Nuancen: dunkelbraun, aber lebendig, mit Walnuss- und Kakaoreflexen, die sie vor dem flachen Look bewahren. Sie wird als satte, mehrdimensionale Basis aufgebaut. Sie passt zu mittleren, olivfarbenen und warmen Hauttönen, auf hellerer Haut lässt sie sich mit Aufhellungen ums Gesicht anpassen. „Der Schlüssel ist, dass das Licht von der Farbe zurückgeworfen wird.“

3. Pilzblond (Mushroom blonde). Dunkelblond in einer beigen, rauchigen Variante, mit neutralem, taupefarbenem Unterton, der Tiefe und Glanz gibt, ohne starkes Blondieren. Teo baut es auf einer blonden Basis mit verwischtem Ansatz, Bahnen in Beige und Taupe und einem cremigen Glossing zum Schluss auf, das die Kontraste weicher macht. Gedacht ist es für neutrale und kühle Hauttöne, und im Vergleich zu anderen Blondnuancen braucht es weniger Pflege.

4. Kastanienrot (Auburn). Eine Mischung aus Braun und Kupfer, die sich mit dem Licht verändert. Es wird nicht als gleichmäßiges Rot aufgetragen - man studiert die natürliche Basis des Haares und baut den Ton aus verschiedenen Anteilen auf. „Es ist tiefer als klassisches Kupfer und erlaubt ein Spiel mit unterschiedlichen Anteilen von Rot, Braun und Gold.“ Am besten steht es Haut mit warmem Unterton, für helle Haut gibt es weichere, leicht goldenere Varianten.

5. Ahorn-Zimt (Maple Cinnamon). Ein Hybrid aus Rot, Braun und Kupfer, inspiriert von Zimt und Ahorn - sehr leuchtend und mit Tiefe. Warme Pigmente werden auf einer braunen oder kupfernen Basis gemischt. Es passt zu warmen, goldenen und olivfarbenen Hauttönen, auf heller Haut wird das rote Pigment abgemildert. „Ich mag es, weil es diesen Hauch hat, der das Haar verändert, ohne es zwangsläufig rot zu machen.“

Alle fünf haben etwas gemeinsam, das die Werbung für Haarfarbe aus der Schachtel selten sagt: Keine ist einfarbig, und keine entsteht mit einer Tube im Badezimmer. Teo selbst sagt, dass es selbst bei einem sehr konkreten Trend seine Aufgabe sei, ihn an Gesicht und Haarstruktur anzupassen. Der natürliche Look ist, wie sich zeigt, die meiste Arbeit.