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Hat Mickoski Black Cube engagiert? SDSM erstattet Strafanzeige und schreibt an die EU

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SDSM beschuldigte Premierminister Hristijan Mickoski, ein auslaendisches privates Geheimdienstunternehmen zur Ueberwachung der Opposition engagiert zu haben, insbesondere des Parteichefs Venko Filipce. Bei dem Unternehmen handelt es sich um "Black Cube" - eine israelische Firma, bekannt als "privater Mossad", dieselbe, die mit politischen Operationen in Ungarn und Slowenien in Verbindung gebracht wurde.

Die Opposition beließ es nicht bei Anschuldigungen. SDSM erstattete Strafanzeige bei der Grundstaatsanwaltschaft gegen Mickoski wegen Amtsmissbrauchs und sandte Briefe an EU-Institutionen und Botschafter mit Warnungen vor dem, was sie politische Verfolgung nennen.

Black Cube - das Unternehmen, das Demokratien erschuettert

Black Cube ist keine unbekannte Firma. Sie wurde in der Vergangenheit mit Aktivitaeten in mehreren Laendern in Verbindung gebracht, darunter Spionage gegen politische Gegner und Fabrikation von Skandalen fuer politische Zwecke. Die Black-Cube-Affaere in Slowenien - wo sie mit einem Versuch der Wahlbeeinflussung verbunden war - ist ein aktuelles Thema, besonders jetzt, da Jansa teilweise genau wegen dieser Affaere an die Macht zurueckkehrt.

Operiert dasselbe Unternehmen wirklich auch in Nordmazedonien? SDSM sagt ja, und Mickoski hat es bisher nicht direkt dementiert. Seine Antwort: "Jeder hat das Recht zu schreiben, aber meine Gefuehle werden staerker" - ein Hinweis auf verschaerfte rechtliche Schritte gegen ehemalige Amtstraeger.

Was steht wirklich auf dem Spiel?

Wenn die Anschuldigungen wahr sind, haben wir es mit einem Premierminister zu tun, der eine auslaendische Geheimdienstfirma zur Ueberwachung seiner eigenen Opposition einsetzt - ein direkter Verstoss gegen Verfassungsrechte und demokratische Prinzipien. Wenn sie falsch sind, spielt SDSM ein gefaehrliches Spiel mit Konstruktionen auf internationaler Ebene.

Aber eines ist sicher: Wenn der Name "Black Cube" in einem Land erwaehnt wird, ist das nie ein gutes Zeichen. Ein auf verdeckte Operationen und politische Manipulation spezialisiertes Unternehmen - und ein Premierminister, der statt zu dementieren, ueber "Gefuehle" spricht. Die mazedonischen Buerger verdienen eine klare Antwort, keine kryptischen Botschaften.