Erzbischof Stefan empfängt rumänische Kirchendelegation: 60 hohe Gäste im Kloster Sankt Panteleimon - internationale Normalisierung der MOK
03.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Am Ufer des Gardasees in Italien steht ein Anwesen aus dem fruehen 20. Jahrhundert im Stil jener Zeit, mit 17.000 Quadratmetern Park, privatem Strandzugang und eigenem Hafen fuer Riva-Boote. Villa Portesina gehoert nun dem polnischen Magnaten Dariusz Milek und seiner Frau Valeria Musina - die Geschichte des Hauses ist allerdings deutlich aelter als ihre Ehe. Hier spielte einst Benito Mussolini Tennis. Hier lebte und schrieb der Dichter Ezra Pound. Nicht jede Villa hat einen Lebenslauf so seltsamer und umstrittener Gaeste.
Milek begann als Radprofi in Polen. Nicht als Millionaer, nicht als Erbe. Als Sportler mit begrenzten Reserven. In den 90ern gruendete er CCC - heute eines der groessten Schuhunternehmen Europas. Seine Frau Valeria war vor der Ehe Profibasketballerin, und kennengelernt haben sie sich, als ihr Team von seiner Firma gesponsert wurde. Der Sport ernaehrte sie zuerst, dann verband er sie. Eine gemeinsame Sprache, die beide besser verstehen als jede andere.
Die Restaurierung wurde dem franzoesischen Designatelier „Coorengel & Calvagrac" unter Michael Coorengel anvertraut. Der Name bedeutet etwas im europaeischen High-End-Design - ein Studio, das nur selten Projekte unter einer bestimmten Groesse uebernimmt. Das Ergebnis ist eine Balance zwischen historischer Identitaet und modernen Funktionsstandards. Keine Plastikrenovierung. Keine IKEA-Version des alten Luxus-Italiens. Eine Restaurierung, die die Originalproportionen, Materialien und Atmosphaere respektiert.
Die Familie verbringt rund zwei Monate im Jahr in der Villa Portesina. Nicht den ganzen Sommer. Nicht saisonal. Nur so viel, wie es fuer die Kinder, das Geschaeft und die prominenten Gaeste aus Osteuropa, die Milek zu Sommertreffen einlaedt, praktisch ist. Den Rest des Jahres steht die Villa still - mit einem eigenen Team fuer Garten, Kueche und historische Einrichtung. Auf dem Balkan waere undenkbar, ein solches Objekt zehn Monate im Jahr leer stehen zu lassen. In Italien ist das Standard fuer jene, die es sich leisten koennen.
Italien selbst hat Hunderte solcher stillen Anwesen. Am Gardasee, am Lago Maggiore, am Comer See. Viele gehoeren Auslaendern - Deutschen, Schweizern, Polen, Russen, die ihren Besitz auch nach 2022 noch halten. Den Einheimischen bleiben zwei Rollen - jene, die verkaufen, und jene, die fuer die neuen Eigentuemer arbeiten. Selten gehoeren sie der dritten Gruppe an - jenen, die selbst dort wohnen. Klassische europaeische Architektur des versteckten Reichtums.
Was die Innenraeume praegt, ist die Sammlung italienischer Renaissancekunst. Nicht Leute, die teuer kaufen, um reich auszusehen - sondern Leute, die systematisch Werke sammeln, die zur Architektur passen. Das ist der Unterschied zwischen Design mit Identitaet und Design mit Preisschild. Gemaelde, Skulpturen, Wandteppiche. Alle aus festen Perioden und Stilen. Keine zufaellige Dekoration.
Im Interview betont Dariusz, dass eine Sache fuer die Familie heilig sei - das gemeinsame Essen. Keine Telefone. Keine Arbeitssitzungen. Keine Besucher. Klingt romantisch, ist aber auch einer der Gruende, warum seine Geschichte in Magazinen landet. Ein Fuehrungstyp, der nie mit der Familie zu Abend isst, endet selten mit Villen am See. Er endet mit Scheidung und einer Biografie, die andere ueber ihn schreiben.
Fuer mazedonische Leser, die diesen Lebensstil als unerreichbaren Planeten sehen, ist eine Beobachtung wichtig. Dariusz hat nichts geerbt. Er hat investiert, riskiert, verloren, wieder riskiert. Polen in den 90ern aehnelte dem Balkan - arm, orientierungslos, mit schwerer Sozialismus-Nostalgie. Der Unterschied: Polen baute staatliche Unterstuetzung fuer Unternehmer auf, wir haben sie bis heute nicht. Ergebnis - 35 Jahre spaeter erbt sein Sohn die Villa Portesina, unserer eine Wohnung in Karpos oder nichts. Eine Frage an Staaten, die Moeglichkeiten geben, und an Staaten, die es nicht tun.
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