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Neno mit 20 Punkten beim Debüt für Aris, und die Clippers stehen bis 2034 ohne Picks da

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Neno mit 20 Punkten beim Debüt für Aris, und die Clippers stehen bis 2034 ohne Picks da

Nenad Dimitrijević beim Debüt für Aris: 20 Punkte und bester Werfer der Mannschaft

Der beste mazedonische Basketballer eröffnete sein Kapitel in Thessaloniki so, wie es alle erhofft hatten. Beim Testspiel-Debüt für Aris gegen Vikos Falcons verbuchte Nenad Dimitrijević 20 Punkte und war bester Werfer eines Teams, das mit 97:80 gewann. Und das in einem Spiel, in dem Trainer Vassilis Spanoulis auf mehrere Spieler verzichten musste - Neno übernahm also sofort die ihm zugedachte Rolle. Als Nächstes steht ein Turnier in Nikosia an, die Generalprobe vor Saisonstart läuft vom 20. bis 22. September in Thessaloniki. Nur eine Woche zuvor gelang Neno ein historisches Triple-Double beim Auswärtssieg Mazedoniens in Österreich. Zweifelt noch jemand, ob er das Engagement verdient hat?

Forderung, die Halle in Ohrid nach Antonio Savevski zu benennen

Die Initiative kam von unten, wie das meiste dieser Art bei uns: Die Sporthalle in Ohrid soll den Namen von Antonio Savevski tragen, dem Mann, der den mazedonischen Basketball prägte. Das Argument ist einfach - das Land hat eine Schuld ihm gegenüber, die es bislang nicht beglichen hat. Das Problem solcher Initiativen in Mazedonien ist ebenfalls bekannt: Sie leben meist ein paar Tage in den Medien, durchlaufen dann ein Gemeindeverfahren und verstummen dort. Die Frage ist nicht, ob Savevski es verdient, sondern wie lange die Institutionen brauchen, um es anzuerkennen. Die Antwort misst man üblicherweise in Jahren, nicht in Sitzungen.

Jonas Valančiūnas verließ das Testspiel von Žalgiris verletzt

Žalgiris gewann das dritte Vorbereitungsspiel gegen den aserbaidschanischen Klub Sabah Baku deutlich mit 112:78 und traf 19 Dreier, doch der Abend endete mit einem unangenehmen Bild. Gegen Ende des ersten Viertels kollidierte Center Jonas Valančiūnas mit Mitspieler Marius Grigonis und verließ das Feld sofort, den unteren Teil des rechten Beins haltend. Den Rest der ersten Halbzeit verbrachte er mit Eis auf der Bank, nach der Pause kehrte er gar nicht zurück - er blieb in der Kabine. In den ersten beiden Testspielen, gegen Riga Zelli und Juventus Utena, kam der frühere NBA-Center im Schnitt auf 17 Punkte und 9 Rebounds. Für einen Klub, dessen gesamte Konstruktion in dieser Saison auf seiner Präsenz unter dem Korb ruht, ist das die schlechtestmögliche Nachricht zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt - wenige Wochen vor dem Start.

Kevin Punter wurde vom Partizan-Kapitän zum Barcelona-Kapitän

Der frühere Kapitän von Partizan hat dieselbe Binde bei Barcelona übernommen, unter dem neuen Trainer Aleksandar Sekulić. Im Interview mit der spanischen Zeitung Sport verglich Kevin Punter beide Rollen direkt: „Kapitän von Partizan zu sein war Wahnsinn, und hier in Barcelona sind die Leute etwas anders, die Kultur ist anders.“ Er fügte hinzu, er habe nicht vor, jemand anderen zu spielen - „ich werde weiter der sein, der ich bin“ - und dass er Joel Parra, Darío Brizuela und Juan Núñez an seiner Seite hat. Der Unterschied zwischen den Belgrader Rängen und dem Palau Blaugrana ist größer als jeder taktische Unterschied auf dem Feld, und Punter weiß das. Das ist auch der interessanteste Teil der Geschichte: Ein Spieler, der die heißeste Fanszene des Balkans trug, führt nun ein Team, in dem der Druck aus einer ganz anderen Richtung kommt.

Die Clippers stehen bis 2034 ohne Picks da, und nun ist Garland auf dem Markt

Die NBA bestrafte die Los Angeles Clippers, nachdem sie festgestellt hatte, dass der Klub die Gehaltsobergrenze umging, um Kawhi Leonard zu bezahlen. Die Strafe ist drastisch: Das Team verliert seine eigenen Erstrunden-Picks bis 2034. Die Folge ist absehbar - laut einem Bericht von Sean Deveney für Heavy Sports könnten die Clippers nun gezwungen sein, Darius Garland auf den Markt zu bringen, nur um etwas an Draft-Picks zurückzubekommen. Garland kam zur Trade-Deadline der Saison 2025/26 nach Los Angeles, als Teil des James-Harden-Tauschs mit Cleveland, und kam in 19 Spielen im Schnitt auf 19,9 Punkte, 6,4 Assists und 2,3 Rebounds, eingeschränkt durch Probleme mit einem Zeh. In dieser Saison verdient er 42,1 Millionen Dollar. Leonard geht wiederum nach Toronto. Der Klub zahlte den Preis also mit künftigen Picks, und die Rechnung begleicht ein Spieler, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen.