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Mit 44 geht sie nicht ins Fitnessstudio: die Kampfkunst, in der die kleinere Person die größere kontrolliert

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Mit 44 geht sie nicht ins Fitnessstudio: die Kampfkunst, in der die kleinere Person die größere kontrolliert

Mit 44 geht Ivanka Trump nicht ins Fitnessstudio. Ihr Training ist brasilianisches Jiu-Jitsu - eine Kampfkunst, in der man lernt, wie man herauskommt, wenn jemand Schwererer einen bereits gepackt hat. Dieselbe Disziplin trainieren auch Demi Lovato und Ashton Kutcher.

Sie trainiert in der Schule der Valente-Brüder in Miami, verbunden mit Joaquim Valente - demselben Trainer, der mit Gisele Bündchen arbeitet. Auf ihrem Profil mit über 8,3 Millionen Followern postet sie Aufnahmen vom Training, mit Verteidigungstechniken, die kein Posieren für die Kamera sind, sondern Übungen, die Menschen wirklich über Jahre wiederholen.

Warum genau diese Kunst und nicht Laufen

Jiu-Jitsu unterscheidet sich von den meisten Kampfkünsten dadurch, dass es nicht auf Kraft setzt. Die ganze Logik besteht darin, wie ein kleinerer Mensch einen größeren mit Hebel, Gewicht und Technik neutralisiert. Deshalb ist es auch eine der wenigen Disziplinen, in denen eine Frau, die regelmäßig trainiert, tatsächlich einen weit schwereren Gegner kontrollieren kann.

Der Satz, den sie selbst veröffentlichte, beschreibt die Sache: „Jiu-Jitsu ist mehr als eine Kampfkunst - es ist ein Weg zu körperlichem Selbstvertrauen, geistiger Klarheit und emotionalem Gleichgewicht.“ Das kann nach Marketing klingen, aber wer zwei Monate auf der Matte verbracht hat, weiß: Als Erstes ändert sich nicht der Körper, sondern wie viel Panik man empfindet, wenn etwas schiefgeht.

Das Zweite, was sie macht

Neben der Matte surft sie. Im April 2025 nahm sie Unterricht in einer Schule bei Playa Hermosa und Santa Teresa in Costa Rica. Surfen arbeitet an Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer und aktiviert nahezu den ganzen Körper - der Hauptnutzen, den sie nennt, ist aber kein muskulärer. Es ist Zeit, in der das Telefon am Strand bleibt und der Kopf an eine einzige Sache denkt.

Die Kombination zweier verschiedener Disziplinen ist kein Zufall. Die eine lehrt, unter Druck am Boden ruhig zu bleiben, die andere auf dem Wasser. Keine von beiden verlangt ein Studio-Abo der Sorte, die Menschen drei Wochen im Januar nutzen und dann bis zum nächsten Jahr vergessen.