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23.04.2026
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12.04.2026
Olympiakos ist wieder König Europas. Der griechische Riese schlug Real Madrid 92:85 im EuroLeague-Finale 2026 und holte den vierten Titel der Vereinsgeschichte - nach langem Warten seit 2013. Trainer Jorgos Bartzokas verbarg seine Zufriedenheit nicht: „Wir haben es verdient. Die ganze Saison hindurch haben wir dafür gearbeitet."
Das Finale war nicht leicht. Real Madrid kam mit ruhiger Hand und einem starken Eröffnungsdrittel - Trey Lyles beendete das Spiel mit 24 Punkten, Mario Hezonja mit 19 und Andres Feliz mit 13. Bartzokas würdigte, dass die Spanier eine ausgezeichnete Partie spielten. „Wir haben heute gelitten. Real Madrid spielt grossartig, deshalb ist es ein grosser Klub. Aber wir haben gewonnen."
Der Schlüssel war die Verteidigung im zweiten Viertel. Olympiakos stellte Lyles auf Switch-Verteidigung, manchmal mit Trap-Pressing. Hezonja war schwerer zu stoppen, traf schwierige Würfe, doch die Disziplin in den letzten Minuten reichte. Evan Fournier war mit 20 Punkten Topscorer von Olympiakos, Alec Peters fügte 16 hinzu, Sasha Vezenkov 12 und Thomas Walkup 10.
Dieser Titel ist nicht nur Statistik. Olympiakos war zuvor Champion 1997, 2012 und 2013 - drei Titel in 16 Jahren. Jetzt, nach 13 Jahren Wartens, kehrt das Team an die Spitze des europäischen Basketballs zurück. Es ist auch ein Sieg der südeuropäischen Schule - des griechischen Basketballs, der in den letzten Jahren mit italienischen und spanischen Klubs um die Vorherrschaft rang.
Für Real Madrid ist das die Fortsetzung einer schwierigen Saison. Sergio Scariolo nahm die Niederlage gefasst hin und betonte, er sei stolz auf sein Team. Bartzokas widmete den Sieg den Eigentümern, den Spielern und den Fans. „Sie verdienen alle Glückwünsche. Alles, was heute geschieht, haben wir gemeinsam erreicht", sagte der Trainer von Olympiakos.
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