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Der bereits ausgeschiedene Vardar empfängt Melsungen, Butel scheitert an zwei Toren, Ohrid und Alkaloid sind bei der Auslosung gesetzt

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Der bereits ausgeschiedene Vardar empfängt Melsungen, Butel scheitert an zwei Toren, Ohrid und Alkaloid sind bei der Auslosung gesetzt

Vardar ist raus, kann aber entscheiden, wer in der Champions League weiterkommt

Vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase der EHF Champions League sind noch drei Plätze für die nächste Runde offen - zwei in Gruppe B und einer in Gruppe A. In Gruppe B haben Wisła Płock, Melsungen und Nantes je sechs Punkte. Płock empfängt Nantes, der Sieger ist sicher weiter. Melsungen spielt am Mittwoch beim bereits ausgeschiedenen Vardar. Enden beide Spiele unentschieden, kommen Nantes und Melsungen wegen des direkten Vergleichs weiter. Die Deutschen sind gewarnt: Vardar hat Nantes geschlagen. Vardars bester Torschütze ist Jaka Malus mit 28 Toren, in der Liga gewann das Team gegen Prilep 38:29 und ist Tabellenführer. In der Gruppe gibt es nichts mehr zu verteidigen - es ist ein Spiel um die Ehre, und das vor eigenem Publikum.

Nikolićs Sperre bleibt, Zagreb ohne ihn gegen Celje

Das EHF-Berufungsgericht hat die Strafe für Zagreb-Spieler Jovica Nikolić bestätigt: zwei Spiele Sperre wegen grob unsportlichen Verhaltens. Nikolić sah nach 45 Minuten und 25 Sekunden des Spiels gegen Aalborg am 14. Oktober die direkte Rote Karte. Damit fehlt er am Mittwoch gegen Celje, ein Balkan-Duell zweier Klubs ohne Chance aufs Weiterkommen: Celje wartet noch auf die ersten Punkte, Zagreb ist aus dem Rennen. Nikolić kann binnen 21 Tagen vor dem Europäischen Handball-Schiedsgericht Einspruch einlegen. Partizan wartet nach dem 33:33 gegen Porto weiter auf den ersten Sieg und spielt am Donnerstag gegen die Füchse Berlin. Für die Klubs der Region ist die Champions League in dieser Saison eher Lehrstunde als Bühne.

Butel führte fünf Minuten vor Schluss und schied trotzdem aus

In der zweiten Runde des EHF European Cup war Butel Skopje fünf Minuten vom Weiterkommen entfernt: Gegen das kroatische Gorica führte man 24:21, doch Marko Karaula behielt bei zwei Siebenmetern die Nerven und war mit acht Toren bester Werfer. Gorica kam mit insgesamt 51:49 aus beiden Spielen weiter. Auch anderswo gab es Drama: Das slowenische Trimo Trebnje gewann das Hinspiel 39:27, verlor dann 34:23 gegen Dinamo Pančevo und kam mit 62:61 weiter, nachdem Pančevos letzter Wurf gehalten wurde. Drei Tore Vorsprung fünf Minuten vor Schluss und trotzdem das Ende der Europasaison - wie oft haben wir diese Szene schon gesehen?

Ohrid und Alkaloid, die letzten beiden Sieger, gehen gesetzt in die Auslosung

Mazedonien hat zwei Vertreter in der dritten Runde, und zwar die beiden letzten Gewinner des European Cup: GRK Ohrid (2026) und Alkaloid (2025). Ohrid überrollte erneut das türkische Spor Toto, diesmal 38:22 auswärts, nach nur zwei Toren Vorsprung zur Pause. Darko Đukić und Martin Ivanovski trafen je sechsmal. Alkaloid gewann in Österreich gegen Ferlach 32:18 nach 12:6 zur Pause, Nikola Kosteski warf sieben Tore, Matic Suholežnik fünf. Beide Klubs gehen heute als gesetzte Teams in die Auslosung. Wenn die letzten beiden Trophäen eines europäischen Wettbewerbs in mazedonischen Vitrinen gelandet sind, ist das keine Überraschung mehr, sondern ein Standard, den es zu verteidigen gilt.

Mazedonien - Luxemburg eröffnet den Weg zur EHF EURO 2028

Die Nationalmannschaft startet am 4. November um 19 Uhr gegen Luxemburg in der Halle „Boris Trajkovski“ in die Qualifikation zur EHF EURO 2028, Tickets sind bereits im Verkauf. Mazedonien ist klarer Favorit: Die letzten beiden Duelle endeten 38:24 im Oktober 2022 und 28:23 im April 2023. Vier Tage später, am 8. November, folgt das Auswärtsspiel in Griechenland, das Rückspiel in Luxemburg steht erst am 5. Mai 2027 an. Der Verband ruft dazu auf, die Halle in Rot-Gelb zu tauchen. Luxemburg ist ein Pflichtschritt, der echte Test der Gruppe kommt mit dem Auswärtsspiel in Griechenland.