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VMRO-DPMNE: SDSM feiert fremden Sieg, waehrend ihre Schwesterparteien scheitern

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VMRO-DPMNE greift SDSM und Venko Filipche an, weil sie fuenf Tage den Sieg von Peter Magyar in Ungarn gefeiert haben. Die Ironie: Die Schwesterpartei der SDSM in Ungarn - die Sozialdemokraten - blieb unter der Sperrklausel und zog nicht ins Parlament ein. Das heisst: Sie feierten den Sieg eines anderen, waehrend ihre ideologischen Verwandten verloren.

"Anstatt sich zu reformieren, konzentrieren sich SDS und Filipche auf Anweisung ihres gescheiterten PR-Teams auf Wahlen und Zustaende in anderen Laendern," erklaerte VMRO-DPMNE. Sie behaupten, SDSM vermeide die Analyse ihres "eigenen Debakels von fast 130.000 Stimmen" bei den letzten mazedonischen Wahlen.

Filipche reagierte nicht auf die Kritik. Aber die Logik von VMRO-DPMNE ist nicht ohne Loecher: Wenn die Parallele Orban-Vucic nicht funktioniert (wie selbst serbische Analysten zugeben), warum ist die Parallele Orban-VMRO relevant? Beide Seiten suchen Lektionen in fremden Wahlen, die ihnen passen, und ignorieren jene, die nicht passen. Eine alte Balkan-Tradition.