Skip to content

70 Blocks in seinen ersten Playoffs: Wembanyama brach Mutombos Rekord und brachte die Spurs zurück ins Finale

1 Min. Lesezeit
Teilen
70 Blocks in seinen ersten Playoffs: Wembanyama brach Mutombos Rekord und brachte die Spurs zurück ins Finale

Victor Wembanyama schreibt erneut Geschichte - und das in dem Moment, als San Antonio der Boden unter den Füßen brannte. Mit drei Blocks im dritten Spiel des NBA-Finals gegen die New York Knicks wurde der Franzose zum Spieler mit den meisten Blocks in einem ersten Karriere-Playoff und brach den Rekord des legendären Dikembe Mutombo. Dabei wurde er auch zum ersten Spieler der Ligageschichte mit 70 Blocks in einer Debüt-Playoff-Kampagne.

Der Rekord kam in einem Sieg, der doppelt zählte. Nach zwei Heimniederlagen marschierten die Spurs in den Madison Square Garden und holten einen entscheidenden 115:111-Sieg, mit dem die Serie auf 2:1 für die Knicks fiel. Ein Finale, das vorzeitig entschieden schien, ist plötzlich wieder eine Serie.

Und der Löwenanteil dieser Wende trägt Wembanyamas Handschrift. Im zweiten Spiel wog sein später Ballverlust schwer in der Niederlage - und alle warteten, wie er antworten würde. Die Antwort: 32 Punkte bei einer Wurfquote von 11 aus 18, 8 Rebounds, 6 Assists, 3 Blocks und 2 Ballgewinne in 39 Minuten. Das New Yorker Publikum verstummte genau in dem Moment, als es eine Feier plante.

Der Weg der Spurs ins Finale war schon historisch - sie eliminierten auch den amtierenden Meister. Nun folgt das vierte Spiel, wieder im Madison Square Garden, am Mittwochabend. Ein Sieg dort bedeutet den Ausgleich und die Rückkehr der Serie nach San Antonio für das fünfte Spiel. Die Frage, die sich die ganze Liga stellt: Wenn das Wembanyama in seinen ersten Playoffs ist, wie werden die zweiten sein?