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Blanca Suárez mit 38: Warum helle Strähnen ums Gesicht mehr bringen als das Färben der ganzen Haare

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Blanca Suárez mit 38: Warum helle Strähnen ums Gesicht mehr bringen als das Färben der ganzen Haare

Die spanische Schauspielerin Blanca Suárez ist am 21. Oktober 38 geworden, und Friseure analysieren ihre Strähnen: Balayage kombiniert mit der Technik, die als Face Contouring bekannt ist. Hellere Strähnen rahmen das Gesicht ein, dunklere Töne geben dem Haar Tiefe und Fülle.

Die Logik ist so alt wie die Malerei. „Licht hebt hervor, Dunkel tritt zurück“, sagt Friseurin Edviga Bobocea vom Salon Edviga Hair Salon. Miguel Bling, Visagist, Friseur und Leiter des You Glow Salon, erklärt, warum das funktioniert: „Mit hellen Tönen ums Gesicht lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Gesichtszüge und bringen Licht hinein.“

Nicht alles gleichmäßig aufhellen. Das ist Regel Nummer eins. „Wenn wir alles gleichmäßig aufhellen, wird das Ergebnis viel flacher und eintöniger“, sagt Bling. Das Mischen von Nuancen bringt Bewegung und Tiefe, und wer einen Teil der natürlichen dunklen Basis behält, lässt die vorderen Strähnen hervortreten - und der Ansatz sticht nicht ins Auge.

Alejandro Presas, Friseur und Trainer für Montibello, beschreibt die Illusion: „Das Haar ist nicht besonders dicht, aber es wirkt so.“ Und er fügt eine Regel hinzu, die unabhängig vom Alter gilt: „Farbe, die von weniger zu mehr geht, schmeichelt immer.“ Victoria Petrova, Spezialistin für Blondtöne, bringt die ganze Technik auf einen Satz: Damit Farbe dem Gesicht Jugend und Licht gibt, „muss sie verschmelzen, nicht aufgesetzt wirken“.

Kein Schema für alle. „Es gibt keine Strähnenverteilung, die bei allen gleich funktioniert“, warnt Bling. Bei einem längeren Gesicht wird das Licht so gesetzt, dass es das Gesicht nicht zusätzlich streckt. Stufen und seitlicher Pony können das Licht zu den Wangenknochen lenken. Auch der Scheitel und die Art, wie man das Haar täglich frisiert, verändern, wo das Licht fällt. Die Nuance wählt man nach dem Unterton der Haut: warm, kühl oder neutral.

Im Salon - mit Foto, aber nicht zum Kopieren. Ein Bild mitnehmen, aber erklären, was genau daran gefällt, damit der Friseur einschätzen kann, was das eigene Haar und die eigene Basis können. Frühere Färbungen und Blondierungen verändern das Ergebnis, und bereits behandelte Partien, vor allem ums Gesicht, nehmen durch neue Chemie leicht Schaden. Die gute Nachricht betrifft das Portemonnaie: Bleibt ein Teil des natürlichen Ansatzes, lassen sich die Salonbesuche strecken.

Die Ironie: Am teuersten sieht aus, was man am wenigsten sieht. Suárez' Strähnen schreien nicht „Ich war beim Friseur“ - sie lassen das Gesicht nur ausgeruht aussehen. Wie viele von uns zahlen für komplett blondes Haar, obwohl sie eigentlich genau das wollen?