Skip to content

Sechs Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Brvenica: von der Sporthalle in Čelopek bis zur Kapelle in Brven

1 Min. Lesezeit
Teilen
Sechs Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Brvenica: von der Sporthalle in Čelopek bis zur Kapelle in Brven

Brvenica wählt einen Bürgermeister, und die Kandidaten treten mit Programmen an, die mehr darüber verraten, was der Gemeinde fehlt, als dass sie Neues versprechen. Wasser, Straßen, ein Kindergarten, junge Leute, die weggehen - die alte Liste einer kleinen Gemeinde in der Region Polog.

Der Kandidat der VMRO-DPMNE verspricht, die Projekte und den „Weg“ des bisherigen Bürgermeisters Ilievski fortzusetzen. Im Fokus stehen die im Bau befindliche Sporthalle in Gorni Čelopek, ein Kindergarten in Čelopek, dessen Bau in einigen Monaten beginnen soll, und eine Anschlussstelle an die Autobahn Tetovo - Gostivar - Skopje, ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Zentralregierung.

Der Kandidat der SDSM bietet „bessere Infrastruktur und Umwelt und gleiche Chancen für alle“, eine moderne Zone für die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, Erneuerung und Ausbau des Wassernetzes und eine Lösung für das Wasser im Dorf Gurgurnica. Er verspricht außerdem, dass schon im ersten Amtsjahr der Bau einer Kapelle im Dorf Brven beginnt.

Der Kandidat von „Vredi“ baut sein Programm auf vier Säulen, eine davon für die Jugend: „Die jungen Leute sollen ihre Zukunft hier sehen.“ Der Kandidat der DUI spricht von einem „funktionaleren, entwickelteren und besser organisierten Brvenica“ und sagt, die Gemeinde brauche „nicht nur Worte“. Der unabhängige Kandidat Dušan Bogdanovski schlägt kleine und mittlere kommunale Betriebe vor, falls eine Analyse ergibt, dass das machbar ist. Die unabhängige Kandidatin Arife Idrizi hat auf die Bitte um eine Stellungnahme nicht reagiert.

Nimmt man die Parteinamen weg, laufen fast alle Programme auf dasselbe hinaus: Wasser, Straße, Kindergarten, Arbeit für die Jungen. Das ähnelt eher einer Inventur dessen, was seit Jahren fehlt, als einer Vision. Die Frage für die Wähler ist einfach - wer von ihnen hat eine Antwort darauf, warum das alles bis heute nicht gemacht wurde?