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Gjorgjievski kündigt neue Aktionen gegen wilde Straßenhändler an: „Wenn jemand gern zehnmal Strafe zahlt, sagt das etwas über seinen Charakter“

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Gjorgjievski kündigt neue Aktionen gegen wilde Straßenhändler an: „Wenn jemand gern zehnmal Strafe zahlt, sagt das etwas über seinen Charakter“

Die Aktionen gegen wilde Straßenhändler in Skopje werden keine einmalige Sache bleiben, kündigte Bürgermeister Orce Gjorgjievski an. Nach dem Einsatz auf dem Abschnitt vom Einkaufszentrum „Mavrovka“ bis zum Bit-Pazar sollen die Kontrollen auch rund um die Märkte in Kisela Voda und Centar weitergehen.

An der Aktion am Bit-Pazar beteiligten sich die Agentur für Lebensmittel und Veterinärwesen, die kommunalen Inspektoren der Stadt, die Staatliche Marktinspektion und das Innenministerium. Die Stände entlang des Boulevards „Krste Petkov Misirkov“ wurden entfernt, rund 500 Kilogramm Lebensmittel beschlagnahmt, überwiegend landwirtschaftliche Produkte. Auch Verkaufsausrüstung auf Fuß- und Radwegen wurde abgeräumt.

„Jeder weiß, wo verkauft wird. Man kann nicht mitten auf einem Boulevard, auf einem Fuß- oder Radweg verkaufen“, sagte Gjorgjievski. Die Händler hätten laut ihm freie Plätze auf den Märkten. Schärfer wurde sein Ton bei denen, die immer wieder zurückkommen: „Wenn jemand gern zehnmal Strafe für dasselbe Vergehen zahlt, das er ständig wiederholt, sagt das etwas über seinen Charakter, nicht über unseren.“ Den Straßenverkauf selbst nannte er „deviante Erscheinungen“.

Dass ein Boulevard und ein Radweg kein Markt sind - darüber gibt es keinen Streit. Aber wer auch nach der zehnten Strafe wieder auf den Gehweg geht, tut das selten aus Hobby. Wenn es auf den Märkten wirklich freie Plätze gibt, warum sind die Händler nicht dort - wegen der Standmiete, wegen der Bedingungen oder aus einem dritten Grund? Eine Stadt, die Ordnung will, muss diese Antwort kennen. Sonst drehen sich die Aktionen im Kreis, mit denselben Leuten auf denselben Gehwegen.