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Guendouzi zündete Lyon an, und Mazedonien bleibt ohne eigenen Spieler in der Champions League

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Guendouzi zündete Lyon an, und Mazedonien bleibt ohne eigenen Spieler in der Champions League

Guendouzi feierte vor Lyons Fans, dann explodierte das ganze Stadion

Fenerbahce eliminierte Lyon mit insgesamt 2:1 und kehrte nach 18 Jahren in die Champions League zurück. Doch das Ergebnis hielt genau bis zum Schlusspfiff. Mattéo Guendouzi, früherer Marseille-Spieler und für Lyon Feind Nummer eins, zeigte den Heimfans schon beim Aufwärmen den Mittelfinger. Am Ende breitete er vor den wütenden gegnerischen Spielern die Arme aus, machte eine mit Marseille verbundene Geste und rief ihnen „Allez OM“ zu. Es folgte eine allgemeine Schlägerei, in die sich Spieler und Trainerstäbe einmischten. Im Tunnel zur Kabine warfen Fans Gegenstände nach ihm, der Sicherheitsdienst trennte die beiden Seiten nur mit Mühe. Offen blieb die Frage: Warum tat ein Mann, der genau wusste, was er auslösen würde, es trotzdem?

Keine Mazedonier in der Champions League: AEK zerlegte Levski mit 4:0

Am nächsten kam Mazedonien in dieser Saison der Gruppenphase durch Nikola Serafimov im Trikot von Levski. Er spielte gegen AEK Athen durch und sah nach nur 29 Minuten ein 3:0 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. Endstand 4:0, nach einem Hinspiel, das 0:0 endete. Damit fiel auch die letzte Hoffnung auf einen mazedonischen Spieler im europäischen Elitewettbewerb. Das ist weder Katastrophe noch Überraschung, sondern Statistik: Unsere Spieler kommen bis in die Qualifikationsrunden, und dort trennen sie sich von Klubs mit Budgets aus einer anderen Galaxie. Das Wort, das im mazedonischen Fußballwörterbuch fehlt, ist nicht Talent, sondern Kontinuität.

Die Auslosung in Monaco ist heute, und die Liste enthält zwei Debütanten

Heute wird im Grimaldi Forum in Monaco die Ligaphase der Champions League ausgelost. Von insgesamt 36 Teilnehmern verteidigt Paris Saint-Germain den Titel, den der Klub in den letzten beiden Saisons gewann. Erstmals in der Elite dabei sind Sabah aus Aserbaidschan und der österreichische LASK aus Linz. Norwegen stellt gleich zwei Vertreter: Zu Bodo/Glimt kommt Viking, das Dinamo Zagreb mit insgesamt 5:3 ausschaltete. Der norwegische Fußball schickt die dritte Saison in Folge ein Team in die Hauptphase. Ein Land mit zweieinhalb Millionen Einwohnern schafft, was unserer Region seit Jahrzehnten misslingt - und der Unterschied liegt nicht in der Einwohnerzahl, sondern darin, wer ein System baut und wer nur Ausreden.

Liverpool gibt Barcola nicht auf, PSG fordert 145 Millionen Pfund

Nach dem Abgang von Mohamed Salah hat Liverpool ein Loch im Angriff, das sich nicht mit gutem Willen flicken lässt. Laut „The Athletic“ versucht der englische Klub weiterhin, Bradley Barcola von PSG zu holen. Der 23-jährige Franzose ist bereit zu gehen, weil Luis Enrique ihn in den größten Spielen ständig auf der Bank ließ, auch im Champions-League-Finale. Vergangene Saison bestritt er 49 Spiele, erzielte 13 Tore und legte sieben auf. PSG fordert 145 Millionen Pfund, was Liverpool nach den im Vorjahr ausgegebenen 446 Millionen Pfund für sieben Spieler kaum zahlen wird. Barcolas Vertrag läuft noch zwei Jahre, und er will weg. Genau dort beginnt normalerweise der Preis zu fallen - und genau dort tun Klubs normalerweise so, als wäre es nicht so.

Alvarez sagt zu Arsenal nicht mehr kategorisch Nein

Julian Alvarez sagte offen, sein Ziel sei Barcelona, und Atlético Madrid sagte offen, man werde ihn nicht an einen direkten Rivalen verkaufen. Zwischen diesen beiden Aussagen öffnete sich Raum für Arsenal. Laut „The Independent“ ist die Haltung des Argentiniers weicher geworden, auch wenn er wegen Familie und Lebensstil weiterhin in Spanien bleiben möchte. Mikel Arteta hat ihm zu verstehen gegeben, dass der Angriff um ihn herum gebaut wird. Atlético, das früher behauptete, über Angebote gar nicht sprechen zu wollen, deutet nun an, dass rund 150 Millionen Euro den Ton ändern könnten. In diesem Sommer holte Arsenal bereits Christos Tzolis, Bruno Guimarães und Ezri Konsa und scheiterte an Vinícius Júnior. Wenn ein Klub, der „nicht verkauft“, eine Zahl nennt, haben die Verhandlungen längst begonnen.