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Rodri ist für 60 Millionen bei Barcelona, Real bot 40: Welcher der beiden Klubs rechnet besser?

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Rodri ist für 60 Millionen bei Barcelona, Real bot 40: Welcher der beiden Klubs rechnet besser?

Rodri ist Barcelona-Spieler, Real bot weniger als 40 Millionen

Barcelona hat den lautesten Transfer des Sommers abgeschlossen - Rodri unterschrieb bis 2030, die Katalanen zahlten 60 Millionen Euro garantiert plus 11 Millionen an Boni. Interessant ist der Teil, der im Schatten blieb: Real Madrid war ebenfalls im Rennen, bot aber etwa 40 bis 45 Millionen, deutlich unter dem Preis von Manchester City. Die Madrilenen rechneten, es lohne sich nicht, für einen Spieler zu viel zu zahlen, der gerade von einem schweren Kreuzbandriss zurückkam. Barcelona rechnete anders - dass der Mann im Zentrum des spanischen WM-Titels den aktuellen Preis wert ist, nicht das aktuelle Risiko. Hansi Flick wollte einen erfahrenen Spieler, der aus dem Mittelfeld führt, gerade angesichts der Verletzungen von Frenkie de Jong. Welcher der beiden Klubs besser rechnet, zeigt sich bis zum Frühjahr.

Die Premier League überträgt Schiedsrichter-Audio live

Ab dieser Saison sendet die englische Liga Teile der Gespräche zwischen Schiedsrichtern und Spielern während der Übertragung - eine Erweiterung der Ohrkamera, die vergangenes Jahr debütierte. Bislang kamen diese Aufnahmen erst nach dem Spiel heraus, was den Klubs eine ganze Woche gab, die Erzählung zu formen. Nun wird das Audio kurz nach der strittigen Szene abgespielt, in ein oder zwei Partien pro Spieltag. Es gibt eine gewichtige Ausnahme: Die IFAB-Regeln verbieten, alles zu senden, was mit einer VAR-Überprüfung zusammenhängt - und genau dort steckt der größte Teil der Nervosität. Die Liga verspricht, Druck auf die IFAB auszuüben, doch Direktor Lukas Brud warnte bereits, das könne Schiedsrichter in eine unsichere Lage bringen. Transparenz mit Geländer - aber immer noch mehr, als jede andere Liga dieses Kontinents bietet.

Newcastle verhandelt über Nico González, City braucht ihn nicht mehr

Newcastle hat sein Mittelfeld geleert - Sandro Tonali ging zu Tottenham, Bruno Guimarães zu Arsenal - und sucht nun jemanden, der es füllt. Auf der Liste steht Nico González, der im Januar 2025 zu Manchester City kam und seither 60 Spiele und vier Tore sammelte, ohne je ganz zu überzeugen. Im Community Shield gegen Arsenal spielte er 11 Minuten. Diese Zahl sagt alles über seinen Stand bei Enzo Maresca. Der Spanier will in Manchester bleiben, weiß aber, dass ihm ohne regelmäßige Einsatzzeit die Saison verloren geht. City baut derweil dieselbe Linie nach den Abgängen von Bernardo Silva und Rodri um - Elliot Anderson ist schon da, weitere sollen folgen. Ein Klub, der im selben Sommer auf derselben Position verkauft und kauft, weiß meist nicht, was er will.

Škendija wieder in Skopje, diesmal aber mit Publikum auf den Rängen

Tetovo hat den Strafteil abgearbeitet. Nach den Vorfällen beim Pokalfinale der vergangenen Saison bestritt Škendija die ersten beiden Heimspiele dieser Saison vor leeren Rängen; ab Montag gegen Struga kehren die Fans zurück. Angepfiffen wird um 19 Uhr auf dem Platz im Komplex des Fußballverbands in Skopje. Formal meldete Škendija wegen des Umbaus des Stadtstadions in Tetovo Gostivar als Heimspielstätte, spielt aber dennoch in Skopje - der dortige Platz ist in besserem Zustand und erlaubt einen Abendtermin, was wegen der europäischen Verpflichtungen wichtig ist. Also: ein Klub aus Tetovo, gemeldet in Gostivar, der in Skopje spielt. Heimspielstätte ist im mazedonischen Fußball längst eine administrative und keine geografische Kategorie.

Serafimov und Levski spielten 0:0 gegen AEK, kein Heimteam gewann

Der Abend in den Play-offs der Champions League täuschte alle, die Heimdominanz erwarteten. Nikola Serafimov und sein Levski spielten in Sofia 0:0 gegen AEK - ein Ergebnis, das auf dem Papier neutral aussieht, tatsächlich aber bedeutet, dass alles in Athen entschieden wird. Dinamo Zagreb führte nach Toren von Beljo und Lisica in den ersten zehn Minuten 2:0 gegen Viking und beendete die Partie 2:2. Auch Fenerbahçe gewann zu Hause nicht. Kein einziges Heimteam verbuchte in diesen Duellen einen Sieg, was für ein Hinspiel eine seltene Statistik ist. Für den mazedonischen Leser zählt die erste Zahl am meisten: ein Mazedonier auf dem Platz, unmittelbar an der Schwelle zur Gruppenphase. Das Rückspiel steigt in Athen - dort wird der Rest geschrieben.