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Vardar kehrt nach vier Jahren nach Europa zurück: „Das Trikot ist schwer und nicht für jeden“

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Vardar kehrt nach vier Jahren nach Europa zurück: „Das Trikot ist schwer und nicht für jeden“

Cupic vor Vardars Rückkehr nach Europa: „Das Trikot ist schwer und nicht für jeden“

Der Mann, der eines der berühmtesten Tore der Final-Four-Geschichte erzielte - jenes, das Vardar 2017 den Titel brachte - sitzt jetzt als Trainer auf der Bank. Ivan Cupic kehrte 2025 nach Skopje zurück und führt nun den zweifachen Europameister in die neue Champions-League-Saison. Vor dem ersten Heimspiel gegen Nantes spricht er über etwas, das sich nicht in Toren messen lässt. „Einige der neuen Spieler haben Vardar bisher nur im Fernsehen gesehen und sind sich noch nicht ganz bewusst, was das bedeutet. Aber wenn sie in die volle Jane-Sandanski-Arena kommen, werden sie verstehen, wie viel Liebe und wie viel Tradition dieser Klub hat“, sagt Cupic. Skopje wartet auf dieses Spiel seit einer Pause von vier Jahren. Vier Jahre, in denen ein Klub, der Europa zweimal gewann, Dinge durchmachte, über die kein Trainer vor einem Spiel reden möchte.

Kuzmanovski mit 14 Toren, Pelister mähte Lovcen mit 45:33 nieder

Eurofarm Pelister feierte den zweiten Sieg in der Regionalliga, diesmal gegen den montenegrinischen Lovcen mit 45:33. Die Mannschaft von Lino Cervar setzte ihren Rhythmus schon in der ersten Halbzeit durch, die sie mit 24:15 beendete, und ließ nach der Pause keinerlei Dramatik zu. Kapitän Kuzmanovski war mit 14 Toren bester Werfer, Henningman folgte mit 10. Der erste Sieg kam gegen Partizan, nächster Gegner der Bitolaer ist Dubocica. Fünfundvierzig Tore in einem Spiel sind eine Zahl, die für sich allein alles über den Qualitätsunterschied sagt, aber auch daran erinnert, dass die Regionalliga von Runde zu Runde ein Test unterschiedlicher Schwere ist. Bei den Frauen verlor Gjorce Petrov auswärts bei Naisa mit 19:16.

Alkaloid fiel bei Partizan, Ohrid gewann in Budva

Das Duell in der Autokomanda war auch ein Duell des aktuellen und des früheren mazedonischen Nationaltrainers. Kire Lazarov gegen Raul Gonzalez, und erfolgreicher war der Spanier. Partizan überspielte Alkaloid mit 39:31 bei dessen Regionalliga-Debüt. Die Gastgeber führten zur Halbzeit 17:15 und bauten den Vorsprung in den zweiten dreißig Minuten aus. Kosteski war mit fünf Toren bester Werfer der Verlierer, Damjanovic mit 10 beim Sieger. Bessere Nachrichten kamen aus Montenegro: RK Ohrid gewann auswärts gegen Budvanska Rivijera mit 22:20. Die „Gladiatoren“ führten zur Pause 13:8, ließen den Gastgeber zurückkommen, behielten aber das letzte Wort. Liapis war mit fünf Toren bester Werfer des mazedonischen Erstligisten.

Partizan kehrt nach 14 Jahren in die Elite zurück, Abutovic nach 16

Ilija Abutovic ist 38 Jahre alt und nach 16 Jahren Abwesenheit zu Partizan zurückgekehrt. Der Belgrader Klub wiederum kehrt nach 14 Jahren in die Champions League zurück. „Ich bin ein Wettkämpfer, und das treibt mich an“, sagt der serbische Rückraumspieler. Die Region erobert ihren Platz in der Elite langsam zurück: Vardar kehrt nach vier Jahren Pause zurück, Partizan nach vierzehn. Das ist kein Zufall, sondern Folge des neuen Wettbewerbsformats, das mehr Teams aufnimmt. Die Botschaft fällt je nach Blickrichtung anders aus. Optimistisch: Die Balkan-Konkurrenz klopft wieder an Europas Tür. Realistisch: Der Platz kam durch die Aufstockung, und nun muss er durch Spiel gehalten werden.

Die EHF European League mit 32 Teams und veröffentlichtem Spielplan

Die Europäische Handballföderation hat den Spielplan für die Gruppenphase der EHF European League der Männer in der Saison 2026/2027 veröffentlicht. Der Wettbewerb zählt 32 Teams, der Start ist in sieben Wochen. Das neue System sieht vor, dass aus der Champions League ausgeschiedene Teams in diesen Wettbewerb einsteigen, was bedeutet, dass die zweite Reihe des europäischen Handballs in dieser Saison ab der ersten Runde keine zweite Reihe sein wird. Die acht Gruppen wurden in Wien ausgelost. Für mazedonische Klubs ist dies der Wettbewerb, in dem die Stärke real gemessen wird, nicht jener, in dem die Hoffnung gemessen wird. Der Unterschied zwischen beidem ist genau das, was einen Klub mit Plan von einem Klub mit guter Saison trennt.