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Alexander Hawkins und Sofia Jernberg mit „Musho“ um Mitternacht am 17. Oktober in Skopje - Volkslieder bis auf den Knochen zerlegt

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Alexander Hawkins und Sofia Jernberg mit „Musho“ um Mitternacht am 17. Oktober in Skopje - Volkslieder bis auf den Knochen zerlegt

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Volkslieder aus Äthiopien, Armenien und Schweden, gespielt von einem britischen Pianisten und einer in Addis Abeba geborenen schwedischen Vokalistin. Alexander Hawkins und Sofia Jernberg bringen „Musho“ am 17. Oktober um Mitternacht auf die Kleine Bühne der Nationaloper und Ballett. Eintritt 500 Denar.

Hawkins ist Komponist, Pianist und Organist, dessen Sprache vom frühen Jazz und Bebop über die freie Improvisation bis zu zeitgenössischer Komposition und elektronischem Klang reicht. Er hat mit Wadada Leo Smith, Hamid Drake und William Parker gearbeitet - drei Namen, die ihn mitten in den Kern der amerikanisch-britischen Improvisationsszene stellen. Sofia Jernberg wurde in Äthiopien geboren, lebt in Schweden und arbeitet mit erweiterten Vokaltechniken und nonverbaler Vokalisation. Sie behandelt die Stimme als Instrument, nicht als Träger eines Textes. Sie gehört zu Avantgarde-Formationen wie dem Fire! Orchestra.

„Musho“ begann 2016 als Konzertreihe und erschien 2024 als Album beim deutschen Label Intakt Records. Das Material geht von traditionellen Liedern aus - äthiopischen, armenischen, schwedischen - und zerlegt sie durch Improvisation und Komposition, bis vom Original nur die Knochenstruktur bleibt. Das ist keine Bearbeitung von Volksmusik, sondern eher ein Gespräch mit ihr.

Der Termin liegt wie bei den anderen Nachtsessions: Mitternacht, Kleine Bühne, ein deutlich kleinerer Raum als der große Saal. Karten kosten 500 Denar über mktickets.mk und sind vom Festivalpaket für die großen Abende getrennt.