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ICE-Agenten bekommen Brillen mit Gesichtserkennung: Überwachung geht weit über Einwanderer hinaus

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Die US-Einwanderungspolizei ICE plant, Agenten mit smarten Brillen mit Echtzeit-Gesichtserkennung auszustatten. Laut dem investigativen Journalisten Ken Klippenstein zeigen Finanzdokumente die Entwicklung einer biometrischen Identifikationsplattform nach dem Vorbild der kommerziellen Brillen von Meta.

Das System würde es Agenten ermöglichen, Videofeeds zu verfolgen und mit föderalen biometrischen Datenbanken abzugleichen - die Informationen über Personen enthalten, unabhängig davon, ob sie verhaftet oder angeklagt wurden.

Nicht nur für Einwanderer

Quellen aus dem Heimatschutzministerium erklärten, die Technologie gehe über Einwanderungsziele hinaus. Ein anonymer Anwalt des Ministeriums war direkt: Die Initiative zielt auf alle Amerikaner ab, besonders auf Demonstranten, nicht nur auf undokumentierte Einwanderer.

Das ist keine Theorie. In Maine gab ein ICE-Agent zu, Gesichter von Demonstranten mit dem Telefon gescannt und sie als "inländische Terroristen" markiert zu haben. Aktuelle Berichte dokumentieren Agenten, die Gesichter zufälliger Bürger zur Staatsbürgerschaftsüberprüfung scannen.

Vom Einwanderungskontroll-Werkzeug zum umfassenden Überwachungssystem für alle Bürger - der Übergang ist schneller als je gedacht. Und wenn die Technologie einmal eingeführt ist, gibt es kein Zurück.